Intervallfasten Anleitung 2018 - Gesund und schnell abnehmen
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Intervallfasten Anleitung 2018 – Gesund und schnell abnehmen

Intervallfasten Anleitung zum Abnehmen Titelbild
Intervallfasten ist auch unter dem englischen Namen Intermittent Fasting bekannt. Dabei handelt es sich um eine Form des Fastens, bei der sich Essensphasen mit Fastenphasen zyklisch abwechseln.

Dank der zeitsparenden Anwendungsweise und seiner einzigartigen Auswirkungen auf die Gesundheit wurde das Intervallfasten in den letzten Jahren immer beliebter. So wird es von vielen Leuten unter anderem beim Abnehmen angewendet.

In der nachfolgenden Anleitung erfährst du alles rund um das Thema Intermittent Fasting. Dabei gehen wir unter anderem auf die zwei populärsten Methoden namens 5 zu 2 Diät und Intervallfasten 16 8 ein.

Zum Schluss schildere ich dir dann noch meine eigenen Erfahrungen und Erfolge mit der letztgenannten Methode des Kurzzeitfastens.
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Wie funktioniert Intervallfasten? Und was ist das überhaupt?

Intervallfasten wird häufig auch als Intermittent Fasting, intermittierendes Fasten oder periodisches Fasten bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen Lebensstil, der das Essverhalten betrifft.

Je nach verwendeter Methode wird dabei nur während bestimmten Zeiten oder an bestimmten Tagen "normal" gegessen.

Das Haupteinsatzgebiet des Intervallfastens ist nach wie vor das Abnehmen. Manche Leute verwenden Intermittent Fasting aber auch während Muskelaufbau Phasen, bei denen der Fettabbau nicht unbedingt im Vordergrund steht.

Doch Intermittent Fasting kann noch weit mehr!

Ein weiteres Einsatzgebiet des Kurzzeitfastens ist nämlich die Verbesserung der Gesundheit. Hier konnten bereits einzigartige Effekte gezeigt werden, die unter anderem durch einen faszinierenden Prozess namens Autophagie ausgelöst werden.

Mittlerweile setzen viele Menschen sogar dauerhaft auf diese Ernährungsform.

Das liegt einerseits daran, dass man mit leicht abgeschwächten Varianten sehr gut das Wunschgewicht halten und Zeit im Alltag sparen kann. Andererseits fühlt man sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit deutlich klarer und wohler und das möchte man danach oft nicht mehr missen.
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Die verschiedenen Methoden des Intervallfastens

Falls du noch nie davon gehört hast, fragst du dich vermutlich gerade, was die Autophagie ist. Darauf gehen wir gleich noch genauer ein.

Zuerst beschäftigen wir uns noch mit den verschiedenen Intervallfasten Methoden, die alle etwas anders funktionieren.

Nachfolgend findest du Informationen zu den drei beliebtesten Varianten.

Intervallfasten 16 8 - die am häufigsten verwendete Form von Intermittent Fasting

Beim Intervallfasten 16 8 wird, wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, 14 bis 16 Stunden gefastet und 8 bis 10 Stunden gegessen. Und zwar jeden Tag.

Innerhalb des sogenannten Essensfensters (Zeit, in der gegessen wird) werden meist 2 bis 3 Mahlzeiten gegessen. Während der 16 Stunden langen Fastenphase sollten hingegen so gut wie keine Kalorien aufgenommen werden.

Das bedeutet: Es sind nur Wasser, ungesüßter Tee, Kaffee (maximal mit einem kleinen Schluck Milch), Light Getränke mit 0 bis 1 kcal pro 100 Milliliter und andere kalorienfreie bzw. extrem kalorienarme Dinge erlaubt. Dazu gehört zum Beispiel auch zuckerfreier Kaugummi.

Insgesamt sollte man während der Fastenphase maximal um die 30 kcal aufnehmen. Am besten ist es jedoch gar keine aufzunehmen, da hierdurch die Autophagie am stärksten aktiviert wird.

Es sei denn, man macht während oder direkt nach der Fastenphase Krafttraining auf nüchternen Magen. Dann ist es empfehlenswert das Fasten durch die Einnahme von EAAs (essentielle Aminosäuren) oder Whey Protein vor dem Training zu unterbrechen, um dem Muskelaufbau nicht zu schaden.

Früher wurden hier zwar auch häufiger BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren) empfohlen, doch aufgrund der aktuellen Datenlage sind EAAs oder Whey Protein empfehlenswerter.

Für einen Hobbysportler werden die Unterschiede allerdings ziemlich gering sein, ein schwarzer Kaffee vor dem Training und eine gute Menge Protein danach ist also auch eine Option, wenn man es gerne einfach hat.

Die 16 8 Methode hat den Vorteil, dass sie ziemlich einfach anzuwenden ist. Man braucht dazu nämlich einfach nur das Frühstück nach hinten zu verschieben und das Abendessen nicht allzu spät anzusetzen.
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Das könnte also beispielsweise so aussehen:

Letzte Kalorienzufuhr beim Abendessen um 22 Uhr

22 Uhr bis 12 oder 14 Uhr am nächsten Tag: Fasten

Ab 12 bzw. 14 Uhr: Beginn des Essensfensters, Nahrungszufuhr für 8 bis 10 Stunden, dann erneutes Kurzzeitfasten

Alternativ dazu kann man natürlich auch frühstücken und einfach das Abendessen früher einnehmen.

Dann würde das Ganze zum Beispiel so aussehen:

Letzte Kalorienzufuhr beim Abendessen um 18 Uhr

Fastenphase bis 8 oder 10 Uhr am nächsten Tag

Beginn des Essensfensters um 8 oder 10 Uhr, Nahrungszufuhr für 8 bis 10 Stunden, dann erneutes Kurzzeitfasten

Welche der beiden Varianten man wählt, hängt unter anderem vom Tagesablauf und den persönlichen Vorlieben ab. Das Intervallfasten sollte sich allerdings immer an den Alltag anpassen und nicht anders rum. Sonst kann man das Ganze auf längere Sicht nur selten durchhalten.

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Zusammenfassung Intervallfasten 16/8:

Täglich 14 Stunden (Frauen) bis 16 Stunden (Männer und Frauen, die damit gut zurecht kommen) fasten.

Wann genau das Essensfenster beginnt bzw. wann das Fasten endet, kann variabel gestaltet werden. Aufgrund von möglichen Auswirkungen auf die innere Uhr (Biorythmus) ist es jedoch empfehlenswert, dass das Essensfenster immer auf einen relativ ähnlichen Zeitraum fällt.

Während der Fastenphase sollten nur kalorienfreie bzw. sehr kalorienarme Getränke wie Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee und Light Getränke (max. 1-2 kcal pro 100 ml) konsumiert werden.

Ein Kaloriendefizit (= weniger Kalorien aufnehmen, als man verbraucht) ist trotzdem Pflicht um abzunehmen. Falls du deinen täglichen Energieverbrauch sehr genau bestimmen willst, so ist ein Fitness Armband empfehlenswert.

Ich persönlich finde, dass Intervallfasten 16/8 die beste Intermittent Fasting Methode ist und deshalb habe ich sie selbst schon oft verwendet. Wie meine Erfahrungen damit waren, erfährst du dann etwas weiter unten.

Dass ich manchen Frauen empfehle eher 14 statt 16 Stunden zu fasten, hat natürlich einen Grund.

Es gibt nämlich Hinweise darauf, dass eine 14 Stunden lange Fastenphase für Frauen aus hormoneller Sicht besser geeignet ist. Im Internet kursieren sogar ein paar Einzelfälle, bei denen es durch zu langes Fasten schon zum Ausbleiben der Periode kam.

Ob das bei einem selbst der Fall ist und wie lange man im Endeffekt wirklich fastet, muss aber jede Frau selbst für sich herausfinden. Es gibt auch Frauen, die sogar mit einer 20 Stunden langen Fastenphase keine Probleme haben.

Populär wurde diese Variante von Intermittent Fasting übrigens aufgrund von Martin Berkhan und seinem englischsprachigen Blog namens leangains.com.

Genau wie ich verwendet Martin Berkhan diese Variante nicht nur für den Fettabbau, sondern kombiniert das Fasten auch mit Krafttraining für den Muskelaufbau bzw. -erhalt. Daher kommt auch der Name Leangains. "Lean" steht für fettfrei und "Gains" für Muskelmasse.

Andere Varianten der 16 zu 8 Methode

Neben 16 zu 8 gibt es auch Varianten wie 20 zu 4, 18 zu 6 oder andere geringfügig abweichende Kombinationen. Das Grundprinzip bleibt dabei allerdings immer dasselbe.

Es gelten also im Normalfall die gleichen Regeln wie bei der oben vorgestellten 16 zu 8 Methode. Einzig und allein die Dauer der Fastenphase ist unterschiedlich.
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Intervallfasten 5 zu 2 - eine andere Methode des intermittierenden Fastens

Das Intervallfasten 5 zu 2 ist auch als die 5:2 Diät bekannt. Hierbei wird an 5 Tagen pro Woche "normal" gegessen und 2 Tage lang mit ziemlich wenig Kalorien gefastet. Meistens werden an den 2 Fastentagen der 5 zu 2 Diät ca. 500-600 kcal konsumiert.

Auch das Intervallfasten 5 zu 2 wird hauptsächlich zum Abnehmen eingesetzt. An den 2 Tagen, an denen sehr wenig kcal gegessen werden, muss man allerdings doch ein gutes Stück Willenskraft beweisen.

Das gelingt den meisten Leuten, die schon Erfahrungen damit gemacht haben allerdings ziemlich gut, da sie genau wissen, dass sie nur 2 Tage pro Woche durchhalten müssen und an den restlichen Tagen relativ "normal" gegessen werden darf.

Konkret kann das Ganze bei der 5:2 Diät zum Beispiel so aussehen:

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: normale Ernährung

Montag und Donnerstag: Fastentage mit je 500 (Frauen) bis 600 kcal (Männer)
Zusammenfassung Intervallfasten 5 zu 2:

Am besten an zwei nicht aufeinanderfolgenden(!) Tagen fasten mit 500 (Frauen) bis 600 kcal (Männer).

An den anderen Tagen "normale" Ernährung. Eine gesunde Ernährungsweise ist natürlich auch an den Fastentagen zu bevorzugen.

Ein Kaloriendefizit (= weniger Kalorien aufnehmen, als man verbraucht) ist über die Woche hinweg trotzdem Pflicht um abzunehmen. Um den Energieverbrauch zu überprüfen, kann sich die Anschaffung eines Fitness Armbands lohnen.

Insgesamt gesehen ist die 5:2 Diät für einige Leute sicher eine gute Wahl. Am Anfang muss man zwar etwas Willenskraft beweisen um durchzuhalten, aber nach einer Zeit wird das für die meisten Menschen zur Gewöhnung und der Hunger ist nicht mehr so stark.

Da während dem Abnehmen immer maximaler Muskelerhalt bei größtmöglichem Fettabbau im Vordergrund stehen sollte, ist es empfehlenswert diese Variante mit Bewegung oder sogar Krafttraining für den Muskelaufbau zu kombinieren.

Intensives Training sollte an den zwei Fastentagen allerdings nicht gemacht werden. Hierfür eignen sich die restlichen Tage besser.

Insgesamt kann die 5:2 Diät eine gute Methode sein, die von einigen geübten Personen sogar mit der 16 zu 8 Variante kombiniert wird, um noch schnellere Erfolge zu sehen. Eine detaillierte Erklärung zu dieser Ernährungsform findest du auch hier.

Jeden zweiten Tag fasten - die letzte hier vorgestellte Variante

Bei dieser Variante braucht es nicht wirklich eine Beschreibung. Wie der Name schon eindeutig sagt, wird hier jeden zweiten Tag mit 500 kcal (Frauen) bis 600 kcal (Männer) gefastet.

Das Ganze ist also eine noch radikalere Variante der zuvor besprochenen 5 zu 2 Diät.

Während diese Variante in Bezug auf den schnellen Fettabbau sicherlich sehr effektiv sein kann, ist sie definitiv am schwersten durchzuhalten und hat auch den Nachteil, dass man noch öfter zu wenig Protein aufnimmt.

Daher ist sie meiner Meinung nach auch am ungeeignetsten. Das heißt jedoch nicht, dass man damit keine guten Erfolge erzielen kann.
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Die komplette Intervallfasten Anleitung - so gehst du vor!

1.) Entscheide, ob das Intervallfasten für dich geeignet ist:

Intervallfasten ist für dich geeignet, wenn:

- Du abnehmen solltest und gesund bist.

- Du gerne größere Mahlzeiten isst, die dich gut sättigen.

- Du keine einschränkende Diät machen willst, bei der du auf Kohlenhydrate oder deine Lieblingsspeisen verzichten musst.

Intervallfasten ist nicht für dich geeignet, wenn:

- Du eine Essstörung hast, wie beispielsweise die Binge Eating Störung.

- Du untergewichtig, schwanger, oder unter 18 Jahre alt bist.

- Du DiabetikerIn bist oder eine gestörte Glukose Toleranz hast. Es gibt zwar auch Menschen, die Diabetes haben und Intermittent Fasting machen, aber das muss immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ansonsten kann es zu Komplikationen kommen.

- Du ein sehr stressiges Leben hast oder extrem hart und oft trainierst. Unter das Zuletztgenannte fallen zum Beispiel Hochleistungssportler, die 10 bis 15 intensive Einheiten pro Woche absolvieren.

2.) Wähle eine der obenstehenden Varianten aus:

Ich empfehle dir eindeutig die 16 zu 8 Variante zu machen. Welche Variante du aber letztendlich machst, ist natürlich dir überlassen.

Auch mit der 5 zu 2 Diät haben Leute schon beeindruckende Erfolge erzielt.

Du weißt nicht, welche Methode für dich am besten ist? Klicke hier und finde heraus, welcher Intervallfasten-Typ du bist! Im Anschluss bekommst du weitere Informationen zu der Methode, die am besten zu dir passt.

3.) Trink ausreichend, aber nicht zuviel:

Während der Fastenphase solltest du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen. Am besten in Form von Wasser, ungesüßtem Tee oder schwarzem Kaffee. Übertreib es aber auch nicht mit der Flüssigkeitsaufnahme.
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4.) Beachte die Regeln und lies diesen Guide:

Wenn man durch Intervallfasten abnehmen möchte, gibt es trotzdem gewisse Regeln, die nicht außer Kraft gesetzt werden können bzw. sollten.

Etwas, das beim intermittierenden Fasten trotzdem Pflicht bleibt, um effektiv Fett abzubauen, ist natürlich das Kaloriendefizit. Das Kaloriendefizit ist nämlich, wie wir aus dem Beitrag zum Thema "Erfolgreich Abnehmen" wissen, der wichtigste Faktor für den Fettabbau.

Es bringt dir also nichts wenn du immer brav fastest und dann während der Zeit, in der du isst komplett über die Stränge schlägst. Dadurch entwickelt sich das Ganze dann nämlich eher zu einem gestörten Essverhalten und kann auch zu einer Gewichtszunahme, statt zu einer Gewichtsabnahme führen.

Außerdem muss an dieser Stelle auch noch betont werden, dass Intervallfasten generell kein Freifahrtsschein für ungesunde Ernährung ist. Nur weil man über gewisse Zeiträume hinweg nichts isst, heißt das nicht, dass man danach umso mehr ungesunde Dinge essen darf.

Die ausreichende Aufnahme von Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente), Gemüse und Ballaststoffen ist auch beim Intervallfasten als verpflichtend anzusehen, wenn einem die eigene Gesundheit etwas wert ist.

Ansonsten ist noch zu sagen, dass man durch Intervallfasten definitiv sehr gut abnehmen kann. Ein Kaloriendefizit (weniger Kalorien aufnehmen, als man über eine gewisse Zeitspanne hinweg verbraucht) erreicht man nämlich dank der zeitlich begrenzten Nahrungsaufnahme häufig auch ohne Kalorien zu zählen oder auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte seinen Kalorienverbrauch und seine Kalorienaufnahme aber natürlich auch bei Intermittent Fasting im Auge behalten.

Wenn du mit Intervallfasten abnehmen möchtest dann empfehle ich dir an dieser Stelle auch, dass du unbedingt den Guide zum Thema "Erfolgreich Abnehmen" (nochmal) liest. Er vermittelt dir die wichtigsten Grundlagen, auf die es beim Abnehmen letztendlich ankommt.

5.) Hör auf deinen Körper!

Falls du während dem Fasten etwas wie Schwindel oder Sonstiges bemerkst, dann hör auf deinen Körper und iss etwas. Es dauert vielleicht ein paar Tage, bis dein Körper sich komplett an den neuen Lebensstil angepasst hat.

Intervallfasten und die Gesundheit - so gesund ist das Fasten!

Dass Fasten sehr gesund sein kann, hast du wahrscheinlich schon mal gehört. Doch wie sieht es mit dem Intervallfasten im Detail aus?

In den nachfolgenden Absätzen sehen wir uns gemeinsam ein paar wissenschaftliche Studien zum Thema Intermittent Fasting und Gesundheit an, die mit Menschen durchgeführt wurden.

In der ersten Studie fasteten 50-70 Jahre alte Männer an 2 Tagen pro Woche. Außerdem wurde die Kalorienaufnahme an allen Tagen um 300-500 kcal reduziert.

Nach der 12 wöchigen Studie zeigten sich Verbesserungen in Bezug auf die Blutfettwerte, den Blutdruck und das Körpergewicht. Auch in Bezug auf die Schädigung der DNA und auf Marker für oxidativen Stress konnten Verbesserungen festgestellt werden.

Eine weitere Studie zeigt, dass intermittierendes Fasten nicht nur für den Gewichtsverlust effektiv ist, sondern auch positive Effekte auf die Gesundheit hat. Dazu zählten in dieser Untersuchung unter anderem protektive Effekte auf das Herzkreislauf System und maßgebliche Entzündungsmarker, wie beispielsweise das C-reaktive Protein, kurz CRP.

Die dritte wissenschaftliche Untersuchung, die wir uns hier ansehen, zeigt ebenfalls gesundheitlich positive Effekte des Fastens. In dieser Studie wurden nämlich unter anderem positive Auswirkungen das Herzkreislauf System, metabolische Marker, sowie generelle Gesundheitsmarker festgestellt.

Insgesamt gesehen kann man also sehen, dass Intervallfasten in Humanstudien als sehr gesund beurteilt wird. Leider gibt es zu diesem Thema aber noch nicht wirklich mehr Studien mit Menschen.

Viele Tierstudien zeigen nämlich, dass das intermittierende Fasten auf Gesundheitsebene wahrscheinlich noch viel mehr Potential hat.

Hier wurden nämlich unter anderem krebsvorbeugende und teils sogar deutlich lebensverlängernde Effekte aufgezeigt. Man darf also gespannt sein, was hier noch so kommt.

Derartige Nachweise werden sich beim Menschen allerdings als schwierig gestalten, da man niemanden dazu zwingen kann ein Leben lang zu fasten. Mittlerweile hat man aber herausgefunden, dass es durch Intermittent Fasting verstärkt zu einem faszinierenden Prozess namens Autophagie kommt.

Die Autophagie

Die Autophagie wird auch Autophagozytose gennant. Dabei handelt es sich um einen biochemischen Prozess, bei dem unsere Zellen sich von selbst reinigen und Abfälle entsorgen.

Für die Entdeckung der Autophagie wurde dem japanischen Zellbiologen Yoshinori Ohsumi im Jahr 2016 der Nobelpreis für Medizin verliehen. Seitdem wird intensiv daran geforscht, was für eine Bedeutung dieser Vorgang für unseren Körper hat.

Mittlerweile weiß man zum Beispiel, dass durch die Autophagie diverse Stoffwechselvorgänge besser ablaufen, Entzündungen gehemmt werden und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert wird.

Zusätzlich dazu scheint sie auch den Alterungsprozess zu verlangsamen und Nervenzellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Die Autophagie tritt beim Intervallfasten verstärkt auf und erreicht nach einer Fastendauer von etwa 14 Stunden ihren Höhepunkt.

Durch schwarzen Kaffee und Bewegung wird sie zusätzlich gefördert. Die Zufuhr von Kalorien oder eine zu kurze Fastenphase hemmen diesen Prozess hingegen.

Falls man Intermittent Fasting also nicht nur zum Abnehmen macht, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile der Autophagie nutzen möchte, dann sollte man in der Fastenphase außer schwarzen Kaffee, ungesüßten Tee und Wasser nichts anderes zu sich nehmen.

Auch kleine Mengen Milch oder andere kalorienhaltige Dinge führen nämlich bereits zu einer leichten Abschwächung dieses Prozesses.

Zusätzlich dazu ist eine Fastendauer von mindestens 14 bis 16 Stunden notwendig, damit der Zellreinigungsvorgang wirklich effizient ablaufen kann.

Meine Erfahrungen mit der 16 zu 8 Methode

Zum Schluss möchte ich dir noch meine eigenen Erfahrungen zum Intervallfasten mitteilen.

Ich selbst habe bis jetzt nur die 16 zu 8 Methode gemacht, da sie mir von der Anwendbarkeit einfach mehr zusagt als die 5 zu 2 Diät. Von der 16 zu 8 Methode kann ich allerdings nur positive Dinge berichten.

Genauer gesagt habe ich folgende Erfahrungen damit gemacht:

1.) Während der Fastenphase bin ich sehr konzentriert und kann dadurch besser arbeiten, als wenn ich davor etwas gegessen habe. Ich denke jeder hat schon mal die Erfahrung gemacht, dass man nach einer Mahlzeit eher müde ist.

Beim Intervallfasten 16/8 bleibt dieser Effekt während der Fastenphase logischerweise aus und durch den ansteigenden Adrenalinspiegel wird die Konzentrationsfähigkeit sogar noch besser.

Leute, die möglichst produktiv sein möchten, haben hier also ein super Tool, welches sich auch noch positiv auf die Gesundheit auswirkt.

2.) Dank der Fastenphase kann man während des Essensfensters mehr essen, was mich während dem Abnehmen durchaus zufriedener macht. Diese Erfahrung macht beinahe jeder, der einmal intermittierendes Fasten ausprobiert.

3.) Es fühlt sich sehr natürlich an für mich. Wie ihr ja vielleicht bereits wisst, habe ich in der Früh selten Hunger und brunche deshalb eher, als dass ich wirklich frühstücke. Dadurch fühlt sich das Intervallfasten einfach angenehm für mich an.

Falls du also in der Früh auch keinen Hunger hast, dann kann es gut sein, dass Intermittent Fasting genau das Richtige für dich ist. Denn ein Frühstück ist beim Abnehmen weder Pflicht, noch sorgt es für mehr Fettabbau!

4.) Ich konnte damit wirklich einfach abnehmen. Mittlerweile halte ich mein Gewicht ja, aber auch zum Abnehmen war das Intervallfasten 16/8 einfach super.

Dadurch, dass man lange nichts isst, kann man nämlich später deutlich mehr Kalorien zu sich nehmen und sich ohne Probleme etwas Leckeres gönnen. Bei mir hat das Ganze dann immer folgendermaßen ausgesehen:

20 Uhr bis 12 Uhr am nächsten Tag: Fastenphase

12 Uhr: Eine kleine bis mittelgroße Mahlzeit. Meistens Haferflocken mit Quark / Topfen und Nüssen oder Hüttenkäse mit Gemüse und etwas Vollkornbrot

16 Uhr: Noch eine kleine Mahlzeit. Meistens ein paar Eier, Gemüse und etwas Vollkornbrot oder Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen

19 Uhr: Größte Mahlzeit des Tages. Das bedeutet: Eine normale Portion einer leckeren Speise. Zusätzlich dazu gab es fast immer Gemüse oder Salat. Auch ein Dessert war meistens noch drinnen.

Heute gehe ich immer noch ähnlich vor. Der einzige Unterschied ist nur, dass ich mich die meiste Zeit nicht mehr in einem Kaloriendefizit befinde und somit nicht weiter abnehme, was ich allerdings auch nicht möchte.

Passende Rezepte

Für die beiden hier vorgestellten Methoden findest du auf Lecker Abnehmen gleich auch noch passende Rezepte. Nämlich einerseits unsere Low Carb Rezepte und andererseits unsere Fitness Rezepte.

Falls du dich für die 5 zu 2 Variante entscheidest, musst du allerdings berücksichtigen, dass man dort an den Fastentagen ja nicht wirklich viele Kalorien konsumiert.

FACEBOOK GRUPPE: Klicke hier und tritt unserer offiziellen Intervallfasten Gruppe auf Facebook bei. Es sind bereits über 1.300 Leute dabei, die dort Erfahrungen, Rezepte und hilfreiche Tipps miteinander austauschen.

Wirst du es probieren?

Wie sieht es mit dir aus? Hast du schon Erfahrungen oder sogar Erfolge mit einer der oben vorgestellten Methoden erzielt?

Oder möchtest du das Intervallfasten jetzt mal probieren, um damit Fett abzubauen und deine Gesundheit zu verbessern?

Lass unter dem Artikel gerne einen Kommentar da. Auch falls du irgendwelche Fragen haben solltest.

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, würde ich mich natürlich freuen, wenn du ihn mithilfe der Buttons auf Facebook oder Pinterest teilst.

Tipp: Die Erfahrungen zeigen leider, dass es auch beim Intervallfasten immer wieder Stolperfallen und Rückschläge für Ungeübte gibt. Deshalb kann ich dir nur den neuen Lecker Abnehmen Ernährungsplan ans Herz legen!

Er enthält mehr als 100 leckere Rezepte, viele hilfreiche Abnehmtipps und zusätzlich dazu passt sich die tägliche Kalorienzufuhr automatisch an deinen individuellen Energieverbrauch an.

Hier kannst du ihn dir ansehen und dich kostenlos darüber informieren.

Ich hoffe, dass dir diese Anleitung geholfen hat und verabschiede mich vorerst mal.

Bis bald und liebe Grüße, Lukas.

PS.: Scroll noch etwas weiter nach unten und sieh dir mal die Kommentare an! :) Dort haben schon viele Leute über ihre Erfahrungen und Erfolge berichtet und ich habe zahlreiche wichtige Fragen auf ernährungswissenschaftlicher Basis beantwortet.
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237 Kommentare

  1. Muriel sagt:

    Wieviel hast du in welcher Zeit damit abgenommen?

    • Lukas sagt:

      Hey,

      ich habe insgesamt 30 Kilogramm in 6 Monaten abgenommen. Das Fasten habe ich allerdings erst entdeckt, als schon die ersten 10 Kilogramm unten waren.

      Wenn du dir das Abnehmen möglichst einfach machen willst, solltest du dir mal meinen Ernährungsplan ansehen. Er eignet sich perfekt für das Intervallfasten und hat schon sehr vielen Leuten weitergeholfen: http://leckerabnehmen.com/ernaehrungsplan

      Liebe Grüße,
      Lukas

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  3. Ruki sagt:

    Hi bin Krankenschwester und möchte fragen wie ich wie ich es im Nachtdienst machen soll. Ich wanke um 19:00 Uhr an und arbeite bis 7:00 Uhr in der Früh. Danke für’s antworten

    • Lukas sagt:

      Hi,

      da könnte man dann sein Essensfenster zum Beispiel bis 22 Uhr offen lassen und ab 22 Uhr 14 bis 16 Stunden fasten. Es kommt halt drauf an wie hungrig du während dem Arbeiten bist und wie gut du mit dem Fasten zurecht kommst, deshalb muss man das in der Praxis für sich selbst herausfinden.

      Liebe Grüße,
      Lukas

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  5. Annika sagt:

    Hey!

    Erst einmal Danke für diesen Beitrag!

    Ich hatte von diesem Lebensstil schon von meiner Trainerin im Fitnesstudio und von den Ernährungsdocs gehört, falls Du die Docs kennst.
    Ich dachte dass ich das nicht könnte, aber dann habe ich mich im letzten Monat auf der Arbeit gezwungenermaßen daran gewöhnen müssen erst spät Pause zu machen und so hatte ich plötzlich 7-8 Stunden Pause zwischen Frühstück und „Mittagessen“
    Nur hatte ich dann abends keinen Hunger mehr und so bin ich mehr oder weniger unfreiwillig ins intermittierende Fasten geraten.
    Und jetzt mache ich es einfach weiter. Allerdings muss ich noch am Kaloriendefizit arbeiten. Das habe ich bisher nicht immer geschafft.

    Wann rätst Du zum Sport? In der Essensphase oder der Fastenphase? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich nach dem Sport meist großen Hunger habe. Also würde ich es in die Essenphase packen.
    Ich frage dich, weil Du die längere Erfahrung hast.

    Und ein großes Dank für deine Arbeit! Ich surfe nun seit gut einer Stunde auf deiner Homepage und habe vieles gelernt.

    Liebe Grüße

    Annika

    • Lukas sagt:

      Hey Annika,

      wenn du zufällig zum Intervallfasten gekommen bist, dann klingt das ja so, als würde es sehr gut zu deinem Lebensstil passen. Bei mir ist das ähnlich und deshalb bin ich bis heute begeistert davon! 🙂

      In Bezug auf den Sport: Ich trainiere meistens am Ende der Fastenphase (nicht für jeden etwas) oder nach der ersten kleinen Mahlzeit. Somit kann ich danach immer etwas essen, da hier auch bei mir der Hunger am größten ist. Zusätzlich dazu sollte man womöglich aus regenerationstechnischen Gründen nach dem Training etwas essen. Insgesamt kann ich also nur davon abraten komplett gefastet zu trainieren und danach noch einige Stunden weiter zu fasten. Auch wenn es sicherlich einige wenige Personen gibt, bei denen das funktioniert.

      Gerne doch, freut mich sehr, dass dir die Seite gefällt! 🙂

      Liebe Grüße und bis bald,
      Lukas

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  7. Jessica sagt:

    Hallo. Ich wende die 16:8 Methode seit 3 Wochen an und habe seither 4 Kilo runter. Leider ist aufgrund 2er vorangeganger Knie-OPs leider kein sehr fordernder Sport möglich. 1 mal die Woche eine Stunde schwimmen und ausgeprägte Dehnübungen müssen vorerst reichen. Aber ich kann sagen, ich fühle mich definitiv fitter und achte natürlich viel mehr darauf was ich esse. Dies wird einem dann aber ganz automatisch wichtiger. Wirklich richtig Hunger hatte ich seither noch nicht. Für mich also sehr richtig und empfehlenswert

  8. ANGELIKA BRENNER sagt:

    Hallo habe heute mit der 16 8 Methode angefangen,da ich seid 17 Jahren an FMS leide und dadurch keinen Sport machen kann, ist auch mein ganzes innere und der Stoffwechsel durcheinander gebracht worden. Habe schon viel ausprobiert aber nichts hat wirklich geholfen. Hinzu kam noch das ich eine lange Kortison Behandlung hatte und wieder 6 kg zugenommen habe. Da ich nichts zu verlieren habe außer mein Gewicht finde ich diese Methode sehr angenehm. Jetzt probiere ich es einfach mal aus und schaue wie sich die Sache entwickelt. Vielen dank für ihre Info und den Artikel, finde es sehr ansprechend und vor allem unkompliziert.

  9. anni sagt:

    Hallo Lukas, ist die 16:8-Methode auch für ältere Kinder oder Jugendliche geeignet, die stark übergewichtig sind? Danke!!

    • Lukas sagt:

      Hallo Anni,

      nein, Personen unter 18 Jahren würde ich kein Intervallfasten empfehlen.

      Hier sollte „nur“ auf eine Ernährungsumstellung gesetzt werden, die ja bei IF idealerweise auch durchgeführt werden sollte.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  10. Elke Heinrich sagt:

    Hallo Lukas, ich habe sehr interessiert deine Ausführungen über das Intervall Fasten gelesen und werde es versuchen. Ich habe schon sehr viele Diäten probiert und nie durch gehalten. Aber das klingt jetzt so interessant, dass ich hoffe es dieses Mal schaffe auch mit der Hilfe deines Blogs.
    Liebe Grüße Elke

    • Lukas sagt:

      Hey Elke,

      freut mich, dass dir der Artikel gefallen hat.

      Vielen Leuten fällt es mit dem Fasten deutlich leichter ein Kaloriendefizit zu erreichen und somit erfolgreich abzunehmen. Kann also gut sein, dass es bei dir dadurch auch endlich klappt!

      Wenn du wirklich sicher gehen willst, dass es diesmal etwas wird, dann sieh dir auch mal meinen Ernährungsplan an. Er ist super einfach umzusetzen und eignet sich auch für Leute, die Intermittent Fasting machen: http://leckerabnehmen.com/ernaehrungsplan

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Lukas

      • Ines sagt:

        Hallo Lukas,

        deine Ausführungen zum Intervallfasten habe ich mit Interesse gelesen.
        Habe über kurze Zeit 8/16 gefastet. Habe es beendet wegen einer REHA.
        Gegessen habe ich zwischen 11:00 und 18:00.
        Heute weiß ich dass ich eine Histaminintoleranz habe. Mein Speiseplan ist also sehr überschaubar.
        Was kannst du mir raten?

        BG Ines

        • Lukas sagt:

          Hallo Ines,

          bei einer Histaminintoleranz musst du die dementsprechenden Lebensmittel natürlich meiden. Ansonsten sollte das 16/8 Fasten kein Problem sein.

          Liebe Grüße,
          Lukas

  11. Bianca Möhlmann sagt:

    Hallo
    Mein Mann hat im Tv einen Bericht über das Intervallfasten gesehen und mir davon erzählt. Ich versuche seit nun fast 6 Jahren abzunehmen mit verschiedenen Diäten wie LowCarb, FDH usw.
    Leider brachten diese außer einer gestressten und mies gelaunten Mama (Aussage meiner Kinder) nicht wirklich was.
    Nun habe ich vor 2 Tagen mit der 16/8 Methode angefangen und bis jetzt fällt es mir nicht schwer. Meine Fastenzeit habe ich auf 18-10 gelegt da ich morgens so gut wie nie Hunger habe. Da ich morgens arbeite komme ich auch meist nicht vor 10 Uhr zum Essen. Dank diesem Artikel bin ich jetzt noch motivierter mein Gewicht endlich zu reduzieren.
    LG Bianca

  12. Helga Naumann sagt:

    Hallo, mein Name ist Helga. Meine Frage: bin 59 Jahre und würde sehr gerne abnehmen, kann ich auch noch dieses 16-8 Programm machen? Hab mit Blutdruck und Schilddrüse zu tun. Lieben Dank im Voraus…. PS frohes neues Jahr.

    • Lukas sagt:

      Hallo Helga,

      danke, dir auch ein frohes neues Jahr!

      Aufgrund deiner gesundheitlichen Lage solltest du zuerst mit deinem Arzt abklären, ob Intervallfasten für dich geeignet ist.

      Viele Grüße,
      Lukas

      • Inge sagt:

        Hallo Lukas, ich will meine Ernährungsgewohnheiten wegen einer ausgeprägten Speiseröhrenentzündung umstellen. Ich soll nicht mehr spät essen und abnehmen muss ich auch um den intraabdominellen Druck zu reduzieren. Da klingt die Methode des Intervallfastens richtig gut. Ich denke ich werde zwischen 17:30 und 8:30 fasten und nur noch trinken. Nur das Glas Milch vor dem Schlafen muss ich mir dann wohl verkneifen, vielleicht brauche ich das dann aber auch nicht mehr weil der Magen dann vor dem Schlafen schon leer ist und somit keine Salzsäure mehr aufsteigen kann. Ich bin gespannt ob Deine Methode auch für mich funktioniert. Viele Grüße

        • Lukas sagt:

          Hallo Inge,

          ich hoffe, dass dir das Intervallfasten dabei hilft. Bevor du beginnst solltest du aber noch mit deinem Arzt reden und ihn fragen, was er zu deinem Plan sagt.

          Liebe Grüße,
          Lukas

  13. Vanessa sagt:

    Hallo, mein Name ist Vanessa und ich hab mir heute mal genau deinen Artikel durchgelesen, weil ich überlegt habe die Methode Intervallfasten auszuprobieren. Nur meine Frage ist, wie kann ich am besten die Fastenphase setzen, wenn ich erst spät trainieren gehe? Ich gehe meist spät abends bis 23 Uhr, meist brauch ich danach eigentlich nichts zum essen, wobei es ja gut ist für die Muskeln noch Eiweiß zu sich zu nehmen.

    Liebe Grüße und frohes neues Jahr!

    • Lukas sagt:

      Hey Vanessa,

      danke, dir auch ein frohes neues Jahr! 🙂

      Wenn du erst spät am Abend trainierst, dann kannst du zum Beispiel ein bis zwei Mahlzeiten vor dem Training essen und eine Mahlzeit danach.

      Nach dem Training solltest definitiv noch etwas essen. Am besten eine proteinhaltige Mahlzeit, da du sonst womöglich langsamere Fortschritte machst.

      Liebe Grüße,
      Lukas

      • Sven sagt:

        Hallo! Sven hier, interessant das alles zu lesen, ich hatte bis eben noch keine Ahnung vom fasten! Ich habe das Problem mit dem Gewicht schon eh und je, bei mir war es denn immer der innere Schweine Hund , den überwunden, und ich war jeden Tag beim Sport. Ich hatte Supper Erfolge 20kg weniger doch kaum war der Sommer vorbei ging es wieder Berg ab und die Kilos hoch letztendlich hatte ich sogar noch mehr drauf wie vor den 20kg. Also ich würd gern den Versuch machen, hier mit euch zu fasten bloß wie stell ich das an????? Kurz zu meiner Person: ich bin 37 , arbeite als Fensterbauer auf dem Bau , meine Hobbys sind Fahrrad fahren und angeln, ich esse gern am liebsten Frühstück und bis abends brauch ich keine weitere Nahrung mehr! Doch trink ich gern abends 2 Bier mal auch drei! Zum Sport geh momentan eher selten 3 mal im Monat! Meine Frage ist welches Fasten würdet ihr mir vorschlagen?????? Lg Sven

        • Lukas sagt:

          Hey Sven,

          wenn du gerne in der Früh isst, dann sollte dein Fastenfenster natürlich am Abend sein.

          Das mit dem Bier musst du dir dann halt überlegen. Beim Abnehmen sind 3 große Bier nämlich generell nicht so vorteilhaft, da diese schon über 750 kcal liefern, was eine beachtliche Menge ist!

          Liebe Grüße,
          Lukas

  14. Susanne sagt:

    Hallo Lukas,
    nun Deine Seite hat mich sehr neugierig gemacht. Ich habe gelesen, dass Cola Light während der Fastenzeit erlaubt ist. Wird durch den Zuckerersatz nicht auch dem Körper vorgegaukelt, dass er Nahrung zu sich nimmt? Ich meine auch schon mal gelesen zu haben, dass man keine Light Getränke zu sich nehmen sollte. Oder trifft das wirklich nur auf die Kalorien zu? Danke für Deine Antwort..
    LG Susanne

    • Lukas sagt:

      Hallo Susanne,

      das freut mich! 🙂

      Ja, Cola light ist während der Fastenphase erlaubt.

      Früher dachte man aufgrund von Tierstudien, dass Süßstoffe zu einem Anstieg des Insulinspiegels führen und somit dem Körper vorgegaukelt wird, dass Nahrung zugeführt wird. Mittlerweile weiß man aber, dass das nur bei Tieren so ist. Beim Menschen ist es nicht so.

      Cola light ist zusätzlich auch deshalb erlaubt, weil manche Leute Schwierigkeiten damit haben nur Wasser zu trinken. Ich persönlich trinke während der Fastenphase allerdings nur einen schwarzen Kaffee und sonst Wasser.

      Liebe Grüße und bis bald,
      Lukas

  15. Ilona Weiler sagt:

    Hallo Lukas!
    Mein Name ist Ilona und ich habe das Intervallfasten, also 16 zu 8 ausprobiert. Ich wollte damit abnehmen. Aber der Schuss ging nach hinten los. Ich habe dadurch zugenommen. Ich habe von ca. 18.00 Uhr bis 12. / 13.00 Uhr am nächsten Tag gefastet. Habe dann eine Mahlzeit zu mir genommen (kein Fastfood), dann um ca. 18.00 Uhr wieder. Ab und zu mal noch ein Stück Kuchen. Was habe ich falsch gemacht? Diese Art des Fastens würde ich sehr gerne machen.
    Lieben Grüße

  16. Caro sagt:

    Hallo Lukas, für dich ein gutes neues Jahr.

    Ich kämpfe auch immer mit meinen Kilos und werde die 16:8 Methode anwenden. Ich hoffe, dass ich es damit schaffe 10 Kilo zu verlieren.

    Grüße Caro

    • Lukas sagt:

      Hey Caro,

      danke, ich wünsche dir auch ein gutes neues Jahr und viel Erfolg beim Abnehmen! 🙂

      10 Kilo solltest du auf jeden Fall schaffen, wenn du neben dem Fasten auch die restlichen Dinge beachtest.

      Etwas, was ich dir für maximale Erfolge unbedingt empfehle, ist deinen Energieverbrauch mit einem Fitness Armband zu überprüfen: http://leckerabnehmen.com/fitnessarmband-amazon

      Denn somit weißt du immer, ob du ein Kaloriendefizit erreichst. Und das ist ja bekanntermaßen der wichtigste Faktor für den Fettabbau.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  17. Caro sagt:

    Danke Lukas, ich hätte da noch eine Frage. Ich bin schon im Ruhestand und gehe in der Regel am Vormittag ins Fitnessstudio. Soll ich das dann nüchtern machen oder davor einen Eiweißdrink zu mir nehmen?

    Danke im Voraus für die Antwort. Caro

    • Lukas sagt:

      Hey Caro,

      da solltest du davor dann zumindest einen Proteinshake oder ein EAA (essentielle Aminosäuren) Pulver zu dir nehmen.

      Außerdem ist es gut mal vorsichtig zu testen, ob du das nüchterne bzw. halb-nüchterne Training eh gut verträgst. Damit kommt nämlich nicht jeder klar.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  18. Daniela sagt:

    Hallo Lukas,

    eine Frage zu den Mahlzeiten. Darf man den alles essen oder nur eine gewisse Anzahl von Kalorien zu sich nehmen? Da bin ich noch nicht so ganz sicher. Gruß Daniela

  19. Kathi sagt:

    Hallo Danke für die Infos
    Da ich aufgrund von genetisch bedingten Herzproblemen sehr auf das Gewicht achten muss (Kariologisch verordnet) möchte ich gerne die 16/8 probieren, damit die Festtagspfunde wieder verschwinden.
    Ich muss aber einige Medis einnehmen. Damit diese aber meinem Magen nicht schaden nehme ich 1x Tg ca 40min vor den Medis 1 TL Flohsamen u 1 TL Leinöl.
    Was wenn dies in die „Fastenzeit“ fällt?
    Grüsse Kathi

  20. Justyna sagt:

    Hallo Lukas,
    vielen Dank für die zahlreichen Tipps zum Abnehmen! Ich habe mit der 16:8 -Methode angefangen. Drück mir die Daumen!:-)
    Viele Grüße
    Justyna

  21. Stefan Tippelt sagt:

    Hallo Lukas, ich würde gern mit dem Intervallfasten 7-10kg abnehmen und habe mich für 16/8 enschieden. D.h. ist faste von 18:00 Uhr bis 10:00 Uhr. Ich würde allerdings gern morgens weiterhin einen Teelöffel Flohsamenschalen zu mir nehmen. Ist das komplett kontraproduktiv?
    Viele Grüße Stefan

  22. Veronika Schaefer sagt:

    Hi Lukas,
    sehr spannend deine Artikel, vielen Dank!! Hab ich das richtig verstanden, dass man bei 16/8 den Zeitpunkt des Fastenfensters selber wählen kann? Mir fällt es leichter, das Abendessen wegzulassen. Angenommen ich trinke meinen letzten Milchkaffee um 16:00, dann könnte ich ja um 08:00 schon wieder ‚loslegen‘ – oder ist es effizienter, nach der Schlafphase die Kalorienzufuhr über mehr als 2h gering zu halten, weil der Körper dann mehr verbraucht, um in Schwung zu kommen (oder was weiß ich :-))?
    Freue mich auf Deine Antwort,
    herzliche Grüße,
    Veronika

    • Lukas sagt:

      Hey Veronika,

      gerne! 🙂

      Ja, du kannst den Zeitpunkt des Fastenfensters selbst wählen.

      Den meisten Leuten fällt es leichter am Abend zu essen und in der Früh zu fasten. Wenn das bei dir aber genau anders herum ist, dann solltest du natürlich das Abendessen weglassen und es dir somit einfacher machen.

      Nein, ein derartiger Effekt existiert nicht. Viel wichtiger ist, dass du über den Tag hinweg ein Kaloriendefizit hast, dann wirst du auch garantiert abnehmen.

      Ich hoffe das hilft dir weiter.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  23. Markus sagt:

    Hallo Lukas,

    ich habe auf Spiegel Online erst gestern zum ersten Mal von „Intervallfasten“ gelesen, fand das spannend und bin beim anschließenden Googeln dann auf diese Seite gestoßen. Dein Artikel ist wesentlich besser! Was Du schriebst finde ich pragmatisch und einleuchtend. Dafür schon mal Daumen hoch!

    Zu meiner Situation: Ich bin M, 49 und durchaus sportlich (182cm, 74Kg, Halbmarathonläufer und Crossfit Fan). Ums Abnehmen geht es mir also nicht. Vielmehr versuche ich meine Essgewohnheiten zu verbessern, denn ich bin ein typischer Bürojobber, der zu viel Kaffee trinkt, sich den ganzen Tag Snacks reinhaut und sich Abends dann zu Hause mit der Familie beim Abendessen den Bauch voll schlägt…. Das Resultat ist – trotz allen Sports (Ich gehe in JEDER Mittagspause entweder laufen oder für einen H.I.T.T. Kurs ins Studio und laufe am Wochenende 1x lang) – ein ständiges Rumoren im Magen und oft auch müde Tagesphasen. Irgendwie muss ich viel zu oft aufs Örtchen und schlafe auch viel zu selten durch…

    Die 16/8 Methode passt nun nahezu perfekt in meinen Tagesablauf, indem ich mir einfach das Frühstücken verkneife und die vielen Zwischendurchknabbereien weglasse. (Und die Chips abends vorm Fernseher nach dem Abendessen ^^) hoffe ich, da ein bisschen Grund reinzubekommen. Die Disziplin dazu fällt mir nicht schwer, vor allem, weil man im wesentlichen ja auf nichts verzichten muss.

    Meine Frage an Dich Ist also: Ist dieses Prinzip auch eine gute Methode, um das dauerhaft zu machen? Wohlgemerkt ohne großes Kaloriendefizit. Ich denke da eher an die angesprochenen gesundheitlichen Aspekte wie Diabetesgefahr verringern, den Körper entschlacken, sich einfach besser fühlen usw.

    Deine Meinung dazu interessiert mich.

    Liebe Grüße
    Markus

    • Lukas sagt:

      Hallo Markus,

      vielen Dank für das Lob!

      Zu deiner Frage: Ja, dazu eignet sich diese Methode sogar bestens! Ich nehme derzeit ja auch nicht mehr ab, sondern halte mein Gewicht und verwende dafür Intervallfasten, einfach weil es perfekt zu meinem Lebensstil passt und ich damit auch noch Zeit spare.

      Bezüglich dem Entschlacken möchte ich noch anmerken, dass es so etwas wie „Schlacken“ nicht gibt. Dieser Begriff wurde von unseriösen Heilpraktikern erfunden, um Produkte zu verkaufen. Das intermittierende Fasten hat aber natürlich trotzdem positive Effekte auf unsere Gesundheit und wirkt unter Umständen auch beim Menschen lebensverlängernd.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  24. Dirk sagt:

    Hallo Lukas,
    vielen Dank für die detaillierten Infos. Ich halte mich seit 2 Jahren an 2 essensfreie Abende pro Woche, was in etwa dem 16-Stunden-Fasten entspricht. Das macht zwar ein gutes Lebensgefühl, bringt aber keine Gerwichtsreduzierung. Durch deine Ausführungen hier fühle ich mich bestärkt, das ganze auf eine 5 zu 2 Diät zu erweitern. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, könnte ich also an den Tagen, die ich derzeit ab dem Nachmittag ohne Essen verbringe, schon nach dem Frühstück auf alle weiteren Mahlzeiten verzichten und erst am Folgetag wieder frühstücken. Wäre das, gesundes Essen vorausgesetzt, ein guter Plan?
    Gruß Dirk

    • Lukas sagt:

      Hallo Dirk,

      ja, das wäre eine Variante der 5 zu 2 Diät. Solange es dir gut damit geht, ist das auch ein guter Plan. Ich selbst bin allerdings eher ein Fan von 16 zu 8, da es für mich alltagstauglicher ist.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  25. Elisabeth Weber sagt:

    Hallo Lukas,
    ich bin beeindruckt von deinem Fleiss und Engagement, wie geduldig du alle Fragen beantwortest! Habe im TV und in der „NZZ am Sonntag“ vom Intervallfasten gehört und gelesen und heute damit angefangen. Ist es wichtig, dass man das 16-8- oder 14-10-Fasten immer einhält oder darf man sich zwischendurch auch „normale Tage“ erlauben? Du betonst oft, dass man die Kalorien reduzieren soll – könnte es dann nicht zu vermehrter Gewichtszunahme kommen, wenn man mit dem Intervallfasten aufhört, so wie bei anderen Diäten? Ich habe etwas erhöhte Zuckerwerte und bin oft etwas erschöpft, bin 68 und habe auch einige gesundheitliche Probleme – u. a. burning feet … Bis jetzt habe ich den Tag meist mit einem Schwarztee, etwas Honig und Zitronensaft begonnen, dies wirkt auch gut gegen Kopfschmerzen, darf ich das nicht in der Fastenzeit und sind Süssstoffe nicht zu empfehlen? Vielen Dank für deine Antwort! Ich wünsche dir viel Schönes und Gutes im neuen Jahr!

    Liebe Grüsse
    Lis

    • Lukas sagt:

      Hallo Lis,

      bin selbst überwältigt von den vielen Kommentaren in der letzten Zeit und versuche deshalb zu helfen, wo es nur geht! 🙂

      Die Kalorienzufuhr muss man nur reduzieren, wenn man abnehmen möchte. Intervallfasten ist eigentlich keine Diät, sondern viel mehr eine zeitlich beschränkte Zufuhr von Nahrung, auch wenn die 5 zu 2 Diät ja dementsprechend genannt wurde.

      Zur vermehrten Gewichtszunahme (Jojo Effekt) würde es nur kommen, wenn man danach wieder in alte Gewohnheiten verfällt und mehr Kalorien aufnimmt, als man verbraucht (Kalorienüberschuss). Ich zum Beispiel halte mein Gewicht seit langer Zeit erfolgreich, da ich einfach eine generelle Ernährungsumstellung gemacht habe. Diese sollte jeder beim Abnehmen machen.

      In der Fastenphase werden nur kalorienfreie bzw. sehr kalorienarme Dinge aufgenommen. Honig wäre also schon etwas zu viel. Süßstoffe sind in geringen Mengen komplett unbedenklich.

      Da du von gesundheitlichen Problemen schreibst, solltest du dein Vorhaben aber auf jeden Fall zuvor mit deinem Arzt abklären.

      Dankeschön, wünsche ich dir auch! 🙂

      Liebe Grüße,
      Lukas

  26. Andrea sagt:

    Hallo Lukas,

    letztes Jahr wurde bei mir festgestellt, das ich eine Stoffwechselerkrankung habe und nicht soviel Eiweiß zu mir nehmen kann bzw. soll. Es handelt sich dabei um Zystinurie, d. h. das meine Niere die Aminosäure Zystin nicht verstoffwechseln kann. Ich habe im Januar 2016 mit der Low-Carb-Diät bzw. Ernährungsumstellung angefangen und vermute das durch die erhöhte Eiweißzufuhr der Zystinstein begonnen hat zu wachsen. Letzte Jahr im Juni wurde dann ein 5cm großer Nierenstein bei mir festgestellt, der operativ entfernt werden musste. Ich hatte mit der Low-Carb-Diät allerdings einen ganz guten Erfolg. Nach Rücksprache mit meinem Arzt, meinte dieser, das ich die Aminosäure ja brauche und nicht ganz auf Eiweiß verzichten muss und ich habe auch eine grobe Richtung bekommen, wie ich mich ernährungtechnisch verhalten soll. Vor Eiweiß habe ich allerdings jetzt etwas „Angst“. Hast du da eine Idee wie ich das händeln kann?

    • Lukas sagt:

      Hallo Andrea,

      das musst du leider mit deinem Arzt abklären. Ich bin zwar Ernährungswissenschaftler, kann hier aber aus rechtlichen Gründen keine Ratschläge zu spezifischen medizinischen Indikationen geben.

      Ich hoffe, das verstehst du.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  27. Maria sagt:

    Hallo Lukas,

    habe eine Frage zum IF. Wenn ich meine Fastenzeit von 18.00 bis 10.00 festlege, muss dann die erste Mahlzeit IMMER GENAU um 10.00 eingenommen werden oder kann das auch später sein. Das Ende der Essenszeit würde schon immer 18.00 sein. Darf ich vor 10.00 und nach 18.00 Kräutertee bzw. schwarzen Kaffee trinken?

    Liebe Grüße
    Maria

    • Lukas sagt:

      Hallo Maria,

      nein, es muss nicht auf die Minute genau sein. Für die innere Uhr (Biorythmus) ist es aber intelligent, das Fastenfenster immer auf einen ungefähr gleichen Zeitraum zu legen.

      Kräutertee und schwarzen Kaffee kann man während der Fastenphase problemlos trinken. Auch Wasser sollte man in der Fastenzeit natürlich zu sich nehmen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  28. Brigitta Klinger sagt:

    Hi Lukas, ich habe vor, die 16:8 Methode auszuprobieren. Eine Frage dazu: Darf ich während der Fastenphase meinen schwarzen Kaffee mit einigen Tropfen Süssstoff oder etwas Stevia trinken?

    • Lukas sagt:

      Hallo Brigitta,

      ja, schwarzer Kaffee mit Süßstoff oder Stevia passt perfekt. Zusätzlich dazu sollte man natürlich auch Wasser trinken.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  29. Tania Decker sagt:

    Hallo Lukas,
    ich bin Diabetiker Typ 2 und insulinpflichtig, kann ich die 16/8 Methode auch anwenden ?

    LG Tania

    • Lukas sagt:

      Hallo Tanja,

      das musst du leider mit deinem Arzt abklären. Ich bin zwar Ernährungswissenschaftler, kann hier aber aus rechtlichen Gründen keine Ratschläge zu medizinischen Indikationen geben.

      Ich hoffe du verstehst das!

      Liebe Grüße,
      Lukas

  30. Mario sagt:

    Hallo Lukas,

    vielen Dank für deinen tollen Beitrag!
    Ich habe, ohne mir genauer Gedanken zu machen im letzten halben Jahr 24 kg abgenommen.
    Ich dachte mir ich ess jetzt einfach nur noch einmal am Tag richtig, Mittags eine Handvoll Tomaten und gegen Abend eine vernünftige Mahlzeit.
    Klappte super.
    Du schreibst du hast 30 kg abgenommen, mehr als ich.
    Bei mir hängt nun leider schon die Haut am Bauch bzw es ist eine Art Cellulite zu sehen.
    Was hast du dagegen gemacht?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Mario

    • Lukas sagt:

      Hallo Mario,

      gratuliere zu deine Abnahme, starke Leistung! 🙂

      Ich habe zusätzlich auch noch 3 mal pro Woche Krafttraining gemacht. Ansonsten habe ich nicht wirklich etwas dagegen unternommen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  31. Barbara sagt:

    Hallo Lukas,
    ich finde das Intervall-Fasten sehr spannend, weil es einfach in den Alltag zu integrieren ist. Habe gestern mal einen Tag „zur Probe“ gemacht und es hat mir sehr gutgetan! Die Zeitfenster bei mir wären: ab 15Uhr nichts mehr, dann wieder ab 7Uhr. Da ich Schilddrüsenunterfunktion habe und Medikamente nehme, habe ich morgens und vormittags immer richtig Hunger. Abends ist es nicht so schlimm, aber kann ich in der Fastenphase auch eine dünne Gemüsebouillon (z.B. Alnatura, 1 TL auf eine Tasse) trinken? Ich mache abends oft noch etwas Sport und hab dann Lust auf „salzig“.
    Und noch eine 2. Frage: könnte ich am Wochenende die Zeiten ändern? Abends essen und dann erst mittags?
    Ganz lieben Dank schon mal für Deine Antwort!
    Liebe Grüße, Barbara

  32. Gunter Rieder sagt:

    Hallo Lukas,
    ich habe schon verschiedene Fastenarten (Buchinger, Mayr) auch gerne gemacht und habe mich auch immer sehr wohl gefühlt. Das Intervallfasten ist für mich aber besser in den Alltag zu integrieren und auch evtl. nachhaltiger, was den Gewichtsverlust angeht. 10 kg wären für mich optimal. Ich bin 67, Marathoni, laufe regelmäßig. Das Frühstück ist mir wichtig, abends oder zur Nacht hin möchte ich nicht soviel essen. Welches Intervall wäre für mich sinnvoll? Ist eine Zusatzernährung angesagt? Danke für die Antwort und alles Gute.
    Viele Grüße, Gunter

    • Lukas sagt:

      Hallo Gunter,

      als Sportler würde ich dir definitiv zu 16 zu 8 raten, da ist die 5 zu 2 Diät meiner Meinung nach nur sehr bedingt geeignet. Wenn du lieber frühstückst, dann isst du halt morgens mehr und fastest nach der letzten Mahlzeit am Nachmittag.

      Zusatzernährung brauchst du eigentlich keine, wobei ich jedem Menschen dazu rate die Vitamin D und Omega 3 Aufnahme im Blick zu haben und hier gegebenenfalls zu supplementieren.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  33. Miriam Brett sagt:

    Hi,
    Ich habe vor vier Tagen mit dem 16:8 Intervallfasten begonnen und mir geht es sehr gut damit. Ich esse nur zwischen 12-20 Uhr und den Rest der Zeit nicht.
    Ich habe mich am ersten Tag und am vierten Tag gewogen und musste feststellen, dass ich 600 gramm zugenommen habe 😔
    Ich esse ausgewogen und definitiv nicht zu viele Kalorien.
    Ist es normal am Anfang zuzunehmen, weil der Körper sich erstmal auf Sparflamme umstellen muss? Oder vielleicht wegen Wassereinlagerungen?
    Wäre sehr dankbar für ein Feedback.
    LG
    Miriam

    • Lukas sagt:

      Hey Miriam,

      nein, der Körper muss sich beim intermittierenden Fasten nicht auf Sparflamme umstellen.

      Dass du zugenommen hast, kann vor allem an zwei Dingen liegen:

      1.) Du hast Wasser eingelagert und dadurch ist dein Gewicht nach oben gegangen.

      oder

      2.) Du hattest einen Kalorienüberschuss und hast Fettmasse aufgebaut.

      Wirklich andere Optionen gibt es nicht, außer du hast eine Erkrankung.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  34. Martina Kümmerling sagt:

    Hey Lukas
    Ich bin jetzt in der 1Woche bei Intervallfasten ,.Bis jetzt habe ich 2 kg verloren,aber seit 2 Tagen streikt die Waage,nichts bewegt sich,stillstand.Ich trinke tgl. Ca 3l Wasser und ca 800ml Kräutertee.
    12 Uhr trinke ich einen selbstgemachte Trinkjoughurt mit 1Meßl.Whey Pulver., 16Uhr 1Handvoll Nüsse ,oder Linsensalat ,19 Uhr halbe Avocado mit 2 Spiegeleier oder Feldsalat mit Falafe..Also zu viel kann das ja nicht sein.
    Jeden Morgen gehe ich ca 10 km walken.
    Was mache ich falsch?
    Liebe Grüße
    Martina

    • Lukas sagt:

      Hey Martina,

      2 Tage sind nichts, warte noch ein paar Tage ab und dann tut sich vielleicht wieder etwas. Wenn sich dann nichts tut, kannst du über eine Anpassung nachdenken. Ansonsten klingt das alles sehr gut, hab also einfach etwas Geduld.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  35. Rina sagt:

    Hallo,

    ich bin durch einen Zufall auf dieser Seite gelandet – ich hatte etwas über das Intervallfasten gelesen und mir gedacht, „Moment mal, das machst Du doch schon Dein Leben lang…“

    Ich war nie übergewichtig, ganz im Gegenteil sehr untergewichtig, aber meine Versuche, mich an eine ‚geregelte Nahrungsaufnahme‘ mit drei Mahlzeiten am Tag sind stets gescheitert – an der Arbeit, an Unlust zum Frühstücken, an allem Möglichen. Ich fühle mich mit nur einer großen Mahlzeit am Mittag und einem Snack am Nachmittag am wohlsten. (Zugegeben, ich habe das Essen manchmal auch vergessen, wenn ich mich in einem Projekt vergraben habe o.ä.). Das war dann vermutlich öfter mal 6:1 zusätzlich zum 16:8…

    Ich habe wohl oft versucht, mir die ‚geregelten Mahlzeiten‘ anzuzwingen, habe mich aber stets unwohl gefühlt, träge und überfressen. Kostete viel zu viel Zeit in der Küche, es war nicht meins. Ich glaube auch, der Mensch ist von seiner Entwicklung her nicht dazu geschaffen, sich dreimal täglich den Bauch vollzuschlagen. In den Anfängen trabte man den ganzen Tag durch die Gegend in der Hoffnung auf *eine* Mahlzeit, wenn man denn Glück hatte und eine fand.

    Mein Untergewicht habe ich übrigens durch eine andere ‚Abnehm-Methode‘ in den Griff bekommen: Butterkaffee! (Mit Milch und Zucker). Ursprünglich ein Tipp eines Freundes nach Vorlage des (als Energie- und Stärkungsmittel gedachten) Buttertees – später fand ich dann heraus, daß einige Lifestyle-Anhänger ernsthaft meinen, damit könne man abnehmen – und es gar als ‚Diät‘ anpreisen.

    Vielleicht hat auch die Umstellung auf gesunde Öle und ausschließlich Mahlzeiten aus frischen Zutaten geholfen, und später kam dann noch ein bißchen Krafttraining für Faule dazu, nebst einem Fahrrad. Die ersehnten 60 kg werde ich wohl nie erreichen, aber immerhin habe ich es auf 53 kg gebracht – das ist beachtlich für eine Frau, die als 30jährige kaum über die 40-kg-Grenze kam. Als ich es vor ein paar Jahren erstmals über die 50 schaffte, habe ich ein Faß aufgemacht. (Nein, ich hatte und habe keine Bulimie, keine Anorexie, keine Schilddrüsenfehlfunktionen, kein HIV im letzten Stadium, nichts dergleichen).

    Die Versuche, ‚geregelte Mahlzeiten‘ einzunehmen, habe ich aufgegeben. Ich glaube, es ist eine sehr unnatürliche Art, sich zu ernähren, und vermutlich auch nicht ganz unschuldig an all den sogenannten Wohlstandskrankheiten. Dazu der Mangel an Bewegung und chemisch verpanschtes Fabrikfutter – wen wundern die Folgen? Die meisten werden dick, einige wenige, wie ich, fallen mangels Nährwerten vom Fleisch. In meinen 40-kg-Zeiten habe ich pfundweise Kuchen, Fritten, Junkfood und Proteinshakes in mich hineingestopft – zugenommen habe ich nicht davon. Mir wurde nur schlecht, und ich bekam unreine Haut.

    Kurzum, ich bin auch überzeugt von 16:8 ‚Intervallfasten‘, wenn ich hier jetzt vielleicht auch etwas fehl am Platz bin. Und womöglich eine schlechte Werbung… (Ich stelle mir gerade einen Dialog vor – „Ich habe es mit Intervallfasten und Butterkaffe auf 53 kg gebracht!“ – „Oh, wow, das ist ja klasse! Was haben Sie vorher gewogen?“ – „44 kg…“ …

    Liebe Grüße vom ‚anderen Ufer‘,

    Rina

    • Lukas sagt:

      Hey Rina,

      vom Kaffee mit Butter halte ich beim Abnehmen genau gar nichts, da man dadurch teils hohe Mengen Kalorien trinkt, die kaum sättigen. Aber wenn er dir geholfen hat dein Untergewicht loszuwerden, dann ist das natürlich eine gute Sache! Auch Untergewicht geht nämlich mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit einher und erhöht beispielsweise das Risiko für einen Nährstoffmangel deutlich.

      Wenn du mit dem Intervallfasten zurecht kommst, dann ist das doch gut so. In deinem Fall solltest halt darauf achten, dass du dadurch nicht abnimmst, aber das weißt du ja eh selbst.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  36. Nancy sagt:

    Hallöchen Lukas,
    meine guten Vorsätze (10 kg bis Sommer) werde ich auch mit der 6/18-Methode umsetzen…habe schon 3 Tage erfolgreich hinter mir. Wollte mal fragen, wann erfahrungsgemäß mit einer Abnahme frühestens zu rechnen ist? So ca. 1 kg pro Woche? Weil Du ja schon in einem kurzen Zeitraum viel abgespeckt hast.. Wie oft hast Du dich auf die Waage gestellt? Einmal die Woche?
    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg…

    Liebe Grüße Nancy

    • Lukas sagt:

      Hallo Nancy,

      nach einer Woche sollte sich definitiv schon was getan haben, außer du hast gleichzeitig Wasser eingelagert und dadurch wird deine Abnahme auf der Waage verdeckt. Je nach Ausgangsgewicht sollten beim Abnehmen ca. 0,5 bis 1,5 Kilogramm pro Woche drinnen sein. Bei starkem Übergewicht sogar noch mehr.

      Ich habe mich damals fast täglich gewogen. Auch heute wiege ich mich noch ca. 3 mal pro Woche, da es erwiesen ist, dass dadurch psychologische Vorgänge in Gang gesetzt werden, die dazu führen, dass man sein Gewicht besser hält.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  37. Kathrin sagt:

    Hallo, das mit dem Intervallfasten werde ich probieren. Vielen Dank für die hilfreichen Ausführungen.

  38. Doreen sagt:

    Hallo Lukas!

    Danke erstmal für deine verständliche Beschreibung des Intervallfastens.
    Nun zu meinen Fragen:

    Sollte zwischen den einzelnen Mahlzeiten eine bestimmte Zeit liegen? Wenn ja wie lange?

    Wäre es schlimm wenn ich an einem Tag die letzte Mahlzeit 18 Uhr zu mir nehmen und dann 10 Uhr beginnen und wenn mal ein Tag dabei ist wo die letzte Mahlzeit 19 Uhr wäre und dafür der Beginn 11 Uhr?

    Liebe Grüße

    • Lukas sagt:

      Hallo Doreen,

      gerne! 🙂

      Zwischen den Mahlzeiten muss keine bestimmte Zeitspanne liegen. Mach das am besten nach Gefühl, da du dir das Ganze somit leichter machst und deine Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich steigt.

      Nein, das wäre nicht schlimm, da es sich ca. um die selbe Zeit handelt. Nur sehr große Abweichungen von mehreren Stunden sind suboptimal.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  39. Ingrid sagt:

    Lieber Lukas!
    Wie ist es, wenn man das Intervall-Fasten während eines Urlaubs unterbricht? Dürfte ja (abgesehen von einer dadurch insgesamt verlangsamten Abnahme) kein Problem sein, oder?
    Danke auf jeden Fall für all die guten Tipps auf deiner Seite!

  40. ixi sagt:

    Hallo Lukas,

    erstmal Respekt vor deiner Seite!

    Es tauchen in den Kommentaren öfter Gewichtszunahmen auf, die du mit evtl. Wassereinlagerungen begründest. Wo kommen die her und was kann man dagegen tun. Ich bin zufällig auf IF gestoßen und lebe eigentlich den Rhytmus spätes Frühstück, frühes Abendessen schon länger. Bin relativ normalgewichtig, aber ein paar Pfunde weniger wären schön. Leider tut sich da nix…

    Viele Grüße, Ixi

    • Lukas sagt:

      Hallo Ixi,

      Wassereinlagerungen können aus verschiedenen Gründen entstehen. Bei Frauen kommt es zum Beispiel durch den Zyklus automatisch dazu. Deshalb sollten Frauen auch immer nur das Gewicht aus einer bestimmten Woche des Zyklus mit derselben Woche im nächsten Zyklus vergleichen, da die Ergebnisse nur so aussagekräftig sind.

      Natürlich sind für eine Gewichtszunahme aber nicht immer nur Wassereinlagerungen verantwortlich. Oft ist es auch so, dass Leute den eigenen Energieverbrauch unterschätzen und die Kalorienzufuhr durch die Nahrung ebenfalls. Dadurch hat man dann einen Kalorienüberschuss (man nimmt mehr Kalorien auf, als man verbraucht) und es wird Körperfett aufgebaut.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  41. Walter Säckel sagt:

    Hallo Lukas,

    klingt schon toll alles.
    Meine Frau und ich haben gestern gestartet.
    Es werden sicherlich viele Fragen aufkommen.
    Gerne berichten wir auch von unseren Erlebnissen.

    Als erstes stellen wir uns die Frage ob während der Fastenfase rohes Gemüse gegessen werden darf????

    Soll man zusätzlich Aminas zu sich nehmen?

    Wir hoffen das wir erfolgreich sein werden und nun mit Anfang 60 noch unser Leben ändern können.

    Hoffentlich bleibst du weiterhin so aktiv hier.
    Es würde uns sehr helfen.

    Heidi & Walter

    • Lukas sagt:

      Hallo Heidi und Walter,

      während der Fastenphase nimmt man eigentlich nur Wasser, schwarzen Kaffee und andere kalorienfreie bzw. sehr kalorienarme Getränke zu sich. Manche Leute trinken auch etwas Gemüsebrühe.

      Mit Aminas meinst du Aminos, also Aminosäuren? Die braucht man nur einzunehmen, wenn man in der Fastenphase trainieren möchte.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  42. Steffi sagt:

    Also ich bin wirklich begeistert von Dir, Lukas und diese Seite! Ich habe dieses Jahr 10 kilo zugenommen. Mein Hauptproblem ist mein Kopf: ich nehme mir um 16 ubr z.b. vor ich esse heut nur das und das..und um 20 uhr ist der Vorsatz ausgeschaltet..bei jeder Methode, auch das IF gehoert der Wille im Kopf dazu..hast du da einen Trick? Das ist naemlich sooo nervig!!
    Kann man deine Seite abonnieren? Also dass man immer Neues mitbekommt??

    • Lukas sagt:

      Hey Steffi,

      vielen Dank!

      Vielleicht hilft es dir, wenn du dir das Ganze als Bildschirmschoner am Smartphone machst und es somit immer siehst. Zusätzlich dazu solltest du natürlich auch die größte Mahlzeit auf die Uhrzeit legen, bei der du sie am meisten „brauchst“. In deinem Fall also anscheinend um 20 Uhr.

      Ja, du kannst den Newsletter abonnieren, der wird ca. 1x pro Woche verschickt.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  43. silvia sagt:

    Hallo Lukas,
    Du sagst, das Intervallfasten sei für Diabetiker nicht geeignet. – Ich bin seit 30 Jahren Typ 1 , spritze Insulin und bin gut eingestellt – Meinst Du nicht, unter den Umständen könnte man es probieren ? Wissend, dass wenn eine Unterzuckerung kommt, man halt eben „ausser der reihe“ etwas essen muss.
    Was sagst Du dazu ?

    Grüße,
    Silvia

  44. Rainer sagt:

    Hallo Lukas,
    ich habe seid Montag mit 16/8 angefangen und bin mal gespannt was ich in 3 Wochen an Gewicht abgenommen habe.
    Was ist denn, wenn ich in der Fastenzeit ein Bier oder ein Glas Wein trinke?
    Oder sollte man auf Alkohol ganz verzichten?
    Gruß Rainer

    • Lukas sagt:

      Hey Rainer,

      in der Fastenzeit ist Alkohol eher suboptimal, da hier ja keine Kalorien konsumiert werden sollen.

      Bezüglich Alkohol beim Abnehmen ist zu sagen, dass möglichst kalorienarme alkoholische Getränke bevorzugt werden sollten. Also zum Beispiel Weißwein statt Bier. Ein großes Bier (0,5 Liter) liefert ja schon ca. 250 kcal. Bei zwei Bier entspricht das also schon einer mittelgroßen Mahlzeit.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  45. Eva sagt:

    Hallo Lukas!
    Vielen Dank für Deime tolle Seite.
    Ich schmökere jetzr schon bald täglich.
    Ich probiere seit 2 Woche die 16/8 Methode, 2 kg sind schon mal runter.
    Faszinierend!!
    Mein Fastenfenster ist von ca 15 Uhr bis 7 Uhr.
    Manchmal ist es leider so das das Fenster auf 16 Uhr bis 8 Uhr verlegt wird. Ist das schlimm?
    Ich geh auch 3 x mal die Woche Mrs.Sporty und das ist auch manchmal Abends im Fastenfenster. Jetzt trink ich danach einen Proteindrink der 110 kcal hat. Ist das sinnvoll oder verhau ich mir damit das Fasten?
    Liebe Grüße
    Eva

    • Lukas sagt:

      Hallo Eva,

      gerne! Freut mich, dass sie dir gefällt.

      Dass das Fenster manchmal verlegt wird, ist nicht schlimm. Diese eine Stunde geht klar.

      Der Proteindrink ist nicht gerade optimal, wenn du Krafttraining für den Muskelaufbau machst, dann solltest du danach aber auf jeden Fall noch Protein zuführen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  46. Marie sagt:

    Hallo Lukas,

    ich bin jetzt den 4. Tag dabei und es fällt mir bisher sehr leicht, die Fastenzeiten einzuhalten. Interessanterweise ist es so, dass ich morgens eh nie Hunger hatte, aber immer reichlich gefrühstückt habe, weil ich dachte, das muss so ;o) Insofern kommt diese Ernährungsweise wahrscheinlich meinen natürlichen „Essbedürfnissen“ sehr nah.

    Eine Frage habe ich allerdings: Am Wochenende gehört ein spätes und ausgedehntes Frühstück einfach zur Familientradition. Aber auch die verspäteten weiteren Mahlzeiten möchte ich dann nicht auslassen, weil – wie gesagt: Tradition und Lifestyle. Zerschieße ich mir damit möglicherweise die Erfolge, die sich innerhalb der Woche eingestellt haben? Natürlich würde ich darauf achten, dass ich dann trotzdem im Kaloriendefizit bleibe. Ach so: Ziel ist natürlich eine Abnahme (ca. 10 kg).

    Über eine Antwort würde ich mich freuen. Deine Seite gefällt mir sehr gut!! Vielen Dank!

    Lieben Gruß

    Marie

  47. Kathi sagt:

    Hallo Lukas,

    ich bin gerade durch Zufall auf das Intervallfasten gestoßen.
    Hatte nach Möglichkeiten zum Abnehmen mit einer Schilddrüsenunterfunktion recherchiert und bin dabei auf das Intervallfasten gestoßen.
    Jetzt hätte ich noch ein paar Fragen zum Thema: Gibt es eine Variante die gesünder ist und besser auf Dauer funktioniert? Ich treibe regelmäßig Sport, Ernähre mich gesund und nehme leider trotzdem nicht ab auch wenn ich deutlich weniger esse. Jetzt möchte ich es gerne mit dem Intervallfasten probieren. Ich persönlich würde eher zum 5/2 Fasten tendieren aber warum machen das viel weniger? Ist diese Variante weniger erfolgreich? Und noch eine ganz wichtige Frage: Nehme ich wieder zu, wenn ich mit dem Intervallfasten wieder aufhöre?
    Ich hoffe du kannst mir weiter helfen.

    Viele Grüße Kathi

    • Lukas sagt:

      Hey Kathi,

      meiner Meinung nach ist die 16 zu 8 Variante die Variante, die besser funktioniert. Dass mehr Leute 16/8 machen, liegt hauptsächlich an der besseren Alltagstauglichkeit. Natürlich gibt es aber auch Leute, die mit 5 zu 2 tolle Erfolge erzielen.

      Zu einer Zunahme kommt es danach nur, wenn du mehr Kalorien aufnimmst, als du verbrauchst. Du solltest also während dem Intervallfasten schon beginnen deine Ernährung dauerhaft umzustellen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  48. Irene sagt:

    Hallo Lukas,

    erstmal Daumen hoch für deinen Beitrag.
    Ich war total begeistert, als ich es gelesen habe und dachte mir
    ja das könnte was werden. Bin jetzt seit drei Tagen dabei und meine
    Essenszeit ist quasi von 10-18 Uhr, da ich drei kleine Kids habe und es mir
    anders nicht möglich ist, aber das passt ganz gut.
    Problem an der Sache ist, ich habe jetzt fast 1,5 kg zugenommen. Heul, das
    war nicht Sinn und Zweck der Angelegenheit. Hiiiilfeeeee was mache ich falsch?

    Lg Irene

  49. Marianne sagt:

    Hallo Lukas,

    bin seit 6 Tagen dabei mit der 16:8 Variante und da ich zZt unterwegs bin, ist es mir nicht immer möglich exakt dieselben Zeiten einzuhalten. Das Zeitfenster von 8 Std wird allerdings immer eingehalten – will meinen die Zeiten verschieben sich halt. Mal ist die Fastenzeit von 20 Uhr bis 13 Uhr, am anderen Tag vielleicht von 22 Uhr bis 15 Uhr – teilweise eben auch länger als 16 Std. Ist das ok?

    Tolle Seite übrigens – well done!

    Liebe Grüße, Marianne

    • Lukas sagt:

      Hallo Marianne,

      für deine innere Uhr (Biorythmus) ist es nicht optimal, aber jetzt auch kein Weltuntergang. Schau einfach mal, wie du damit zurecht kommst.

      Vielen Dank!

      Liebe Grüße,
      Lukas

  50. Neschi sagt:

    Hallo Lukas
    Ich möchte seit längerem Abnehmen, aber leider klappt das nicht so und jetzt möchte ich es mit Interfallfasten probieren.
    ich hab oft gelesen, dass man besten zur gleichen zeit fasten soll. Leider geht das bei mir nicht, weil ich in einem Schichtbetrieb arbeite. Wäre es sehr schlimm oder bringt es dann trotzdem was wenn ich 3 Tage ev von 18:00 – 06:00 und dann 3 Tage ev. 21;00 – 09:00 oder 10:00.???

  51. Nadia sagt:

    Hallo Lukas,

    deine Seite ist supertoll! Werde deine leckeren Rezepte bestimmt nachkochen.

    Ich mache seit letzter Woche die 5:2-Diät und habe schon 2,3 kg (…durch zwei Fastentage mit 500 Kalorien…!) abgenommen. Ich bin total glücklich, weil ich glaube die passende Diät für mich gefunden zu haben. An den zwei Fastentagen bin ich deutlich fitter und habe durch das wenig essen einen regelrechten Flow.

    Ich freue mich schon auf die zwei Fastentage diese Woche und bin mir sicher die 12 kg Übergewicht bis zum Sommer dadurch verlieren zu können.

    LG Nadia

  52. Cornelia sagt:

    Hallo Lukas,
    deine Seite ist sehr ansprechend und ich werde jetzt auch mal die 16:8 Variante versuchen. Jetzt meine Frage, ich kann sehr gut auf Frühstück verzichten, aber leider nicht auf meinen Latte Macchiato! Ist das während der Fastenphase ein no go? Oder vertretbar?

    • Lukas sagt:

      Hey Cornelia,

      das ist nicht optimal, allerdings auch kein Weltuntergang. Mehr als 30g Milch würde ich dir in der Fastenphase aber nicht empfehlen, da du dir damit sonst ein paar gesundheitliche Vorteile zerstörst.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  53. Martina sagt:

    Hallo Lukas,

    seit einiger Zeit „verfolgt“ mich das Thema Intervallfasten immer wieder. Es zieht mich sozusagen magisch an. Jetzt möchte ich es mit der 16:8 Methode probieren. Ich hab vor 11 Wochen mein drittes Kind bekommen – nur so als Absicherung: Ich darf in dieses IF-System einsteigen, oder?
    Danke für deine Bemühungen und deine tollen Tipps! Lg Martina

  54. Pia sagt:

    Hallo lieber Lukas, danke dass Du Deine Erfahrungen an andere weitergibst und denen damit hilfst. Ich mache nun seit einer Woche 16:8 Methode und bin mit einem Gewicht von 125 kg gestartet und bin nun nach einer Woche bei 122 kg und hoffe wie Du bis zum Sommer die 30 kg Grenze zu schaffen. Aktuelle mache ich 3 Mal in der Woche Sport (Aqua-Cycling, Hometrainer & Walken). Ich mach mir nur Sorge, dass ich in 4 Wochen beim Wellness-Uraub mit HP wieder zu nehme. Da ich dort das Zeitfenster nicht einhalten kann. Ich würde versuchen morgens um 8 Uhr kalorienbewußt zu essen (Ballaststoffereich & Obst) und am Abend 19 Uhr oder später wohl eher dann Salat & Fleisch. Ich hoffe dass es mir dann nicht den Erfolg vermisst, denn ich bis dahin erreicht habe. Bisher komme ich im Alltag mit Tee und Wasser in der Fastenzeit super klar und im erlaubten Intervall koche ich ausgewogen und ab und an darf es doch auch mal ein kleines Glas Wein oder Bier sein? Denke ich schadet doch keinem man muss eben auf die Kalorien achten oder?
    Darf ich fragen was Dein Ausgangsgewicht war? Und wo Du heute stehst?

    Liebe Grüße und seinen schönen Sonntag noch.
    Pia

    • Lukas sagt:

      Servus Pia,

      das klingt gut.

      Ja klar, im Urlaub soll man sich auch mal was gönnen. Wichtig ist nur, dass du dort nicht komplett über die Stränge schlägst und dir somit die hart erarbeiteten Fortschritte zunichte machst.

      Die Kalorien sind insgesamt das Wichtigste, aber andere Faktoren, wie beispielsweise die Protein- und Ballaststoffaufnahme, spielen natürlich auch eine bedeutende Rolle.

      Mein Ausgangsgewicht waren 105 Kilogramm. Heute beträgt mein Gewicht meistens um die 78 Kilogramm.

      Falls du zusätzliche Unterstützung brauchst, dann sieh dir auch mal mein Online Programm an: http://leckerabnehmen.com/body-system/

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Lukas

  55. Dorothea Körner sagt:

    Hallo Lukas,

    Ich bin auch auf deiner Seite gelandet. Werde es auf jeden Fall ausprobieren. Ich möchte fragen, ob man nicht die eine oder andere Mahlzeit mit einem Shake ersetzen kann? Ich werde das 16:8 machen und bin schon gespannt ob es bei mir auch funktioniert. Ich bin 65 Jahre jung und möchte ca. 5-10 Kg abnehmen.

    Gruß Doro

  56. Victoria sagt:

    Hallo Lukas,

    danke für deine tollen Tipps. Dein Artikel war so umfangreich und mitreißend (einer der Intervallfasten am Besten erklärt bis jetzt), dass ich Intervallfasten (16:8) nun unbedingt ausprobieren möchte. Ich habe mich jeden Morgen zu einem gesunden Frühstück gezwungen, da ich da immer „das Obst für den Tag“ weghaben wollte. Habe immer ein Naturjoghurt mit 2 Stück Obst gefrühstückt. Das wird nun zu einem Mittags- / Nachmittagssnack übergehen. Ich denke daher, dass das Intervallfasten jedenfalls das richtige für mich ist. Ich berichte dir dann gerne darüber, wie es mir damit gegangen ist. Langfristig sollen nun gute 30 kg Übergewicht weg – keine einfache Sache, auf ein Kaloriendefizit werde ich aber nun umso mehr achten… und genügend Sport gibt es nebenbei natürlich auch.

    Vielen Dank nochmals & liebe Grüße,
    Victoria

    • Lukas sagt:

      Hey Victoria,

      das freut mich zu hören! 🙂

      Sich zum Frühstücken zu zwingen, ist immer eine schlechte Idee, da einem diese Kalorien dann später fehlen, wenn man wirklich Hunger hat.

      Halt mich gerne auf dem Laufenden, dein Plan mit dem genaueren Beachten des Kaloriendefizits und Sport klingt jedenfalls schon mal gut.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  57. Alexandra sagt:

    Hi Lukas,

    ein gaaanz FETTES 😉 Lob für deine Seite. Schließe mich meinen Vorgängern an, so einleuchtend und trotzdem einfach erklärt. Klasse!!! Bin jetzt seit 2 Wochen dabei und fühl mich, mit Verlaub, sauwohl damit. Wie wir alle wissen, wenn man älter wird wird´s nicht grad leichter mit dem Abnehmen. Hab vor einiger Zeit mit Eiweißshakes super was weg bekommen, dreimal darfste raten….. alles wieder drauf und noch ´ne Schüppe mehr. Das übliche Elernd halt. Mein Futterfenster liegt zwischen 14 und 22 Uhr, bin ein Abendmensch und das System ist für mich extrem gut alltagstauglich. Lediglich sonntags kann ich´s nicht ganz einhalten, Familienfrühstück, aber auch eher gegen Mittag, also kein Weltuntergang. Anfangs ging erstmal gar nix also in der ersten Woche, keine Ahnung warum. Jetzt nach der zweiten Woche sind 2 Kilo weg, laut Waage hat sich auch der Fettgehalt verringert ( auch wenn die Waagen vielleicht nicht so ganz zuverlässig sind ). Auf die heißgeliebten Nudeln oder Kartoffeln mag ich auch nicht immer verzichten, also leb ich damit daß Alles etwas langsamer geht 😉 macht aber nix. Gut Ding will Weile haben. Wenn´s nach und nach verschwindet reicht mir das. Sport mach ich auch etwas, auch regelmäßig. Daheim auf dem Stepper und noch so ein paar grundlegende Übungen wie z.B. Kniebeugen für den Poppes. Wenn ich die angestrebten nächsten 5 Kilo weghabe werd ich´s kundtun….

    Lieben Gruß
    Alexandra

    • Lukas sagt:

      Hey Alexandra,

      das klingt alles sehr gut! 🙂

      Vielen Dank für dein Feedback und viel Erfolg weiterhin.

      Liebe Grüße,
      Lukas

      • Alexandra sagt:

        Hi Lukas, hab ne Frage.
        Hab mich nach wie vor an mein Futterfenster gehalten, Am letzten Sonntag das Fenster nicht ganz gehalten hatte aber nur 300 Gramm Auswirkung, also nicht weiter tragisch. Nu sind aber nochmals 600 Gramm draufgekommen, trotz gesundem Futter, definitiv Kaloriendefizit und Bewegung am Abend. Also Stepper, Kniebeugen und leichtem Hanteltraining für den Oberkörper. Kann das Zyklusbedingt sein?
        Lieben Gruß
        Alex
        PS: sind aber trotz allem immer noch 2,5 kg unter Ausgangsgewicht, bin also auch nach wie vor positiv eingestellt nur leicht verunsichert 😉

        • Lukas sagt:

          Hey Alex,

          ja, das kann definitiv zyklusbedingt sein. Du solltest dein Gewicht immer nur mit derselben Woche aus dem vorigen Zyklus vergleichen.

          Also zum Beispiel das Durchschnittsgewicht von Woche 1 mit dem Durchschnittsgewicht von Woche 1 aus dem vorigen Zyklus. Nur so erhalten Frauen wirklich exakte und vor allem vergleichbare Ergebnisse.

          Liebe Grüße,
          Lukas

          • Alexandra sagt:

            Okay, kapiert 🙂
            Werd das dann mal beobachten

            Bis demnächst und lieben Gruß
            Alex

          • Alexandra sagt:

            Hi Lukas,

            schade.Es läuft derzeit nicht rund. Halte mich an alle meine Vorgaben und nehm trotzdem nicht ab.
            Iss jetzt vielleicht ´ne doofe Frage aber reagiert der Körper auch auf seelische Belastung in Form von „ich geb nix her“, „ich brauch Reserven“?
            Die letzten Tage waren sehr belastet, grad die Kündigung bekommen. Zeitlicher Rahmen ziemlich durcheinander, weil lange am PC in Sachen Jobsuche, alles nicht so lustig…… 🙁

            Lieben Gruß
            Alex

          • Lukas sagt:

            Hallo Alex,

            bei hohen psychischen Belastungen kann es durch den Stress durchaus zu Wassereinlagerungen kommen. Hast du schon ganz genau überprüft, ob du ein Kaloriendefizit hast? Daran könnte es nämlich auch liegen.

            Liebe Grüße und alles Gute für die Jobsuche,
            Lukas

  58. Marianne sagt:

    Hallo Lukas,

    mit der 16:8 Methode passierte in den ersten 2 Wochen garnichts- nicht ein Gramm weg. In der 3. Woche stellte sich nach 4 Tagen ein Erfolg ein von minus 2kg. Dann W/ende mit Geschäftsessen und Einladungen. Zeitfenster ist immer eingehalten worden, allerdings sicherlich ohne ein Kaloriendefizit und schon waren wieder 1.5kg drauf… Das gibt mir zu denken da dies bedeutet wenn nach einiger Zeit nicht mehr kalorienreduziert gegessen wird die abgrnommenen Kilos trotz 16:8 wieder drauf sind… Was nun?

    • Lukas sagt:

      Hallo Marianne,

      zum Abnehmen brauchst du immer ein Kaloriendefizit, ansonsten wirst du kein Körperfett abbauen. Die Gewichtsunterschiede ergeben sich dann nur durch Wassereinlagerungen bzw. Wasserverlust.

      Wenn man nicht mehr kalorienreduziert isst, bedeutet das nicht automatisch, dass man wieder zunimmt. Nach dem Abnehmen will man eine ausgeglichene Energiebilanz haben, also nicht kalorienreduziert essen, aber auch keinen Kalorienüberschuss haben. Dadurch hält man sein Gewicht erfolgreich, wie es ja auch bei mir der Fall ist.

      Falls du eine wirklich einfache und effektive Methode zum Abnehmen probieren möchtest, dann sieh dir mal mein LA Body System an: http://leckerabnehmen.com/body-system/

      Dort erkläre ich auch nochmal genau, wie man nach dem Abnehmen vorgehen soll, um das Gewicht dauerhaft zu halten.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  59. Birgit Burger sagt:

    Hallo Lukas,
    Kann ich während der Fastenphase homöopat. Globulis oder Schüsslersalze zu mir nehmen.

  60. Elke Landefeld sagt:

    Hallo Lukas.
    Ich habe viel über das 16:8 fasten gelesen und hatte es schon 2 mal probiert aber nie lange durchgehalten. Ich bin aber entschlossen es diesmal durchzuziehen.
    Ich bin im Verkauf an der Kasse und habe mal früh und spät dienst. Das heißt ich esse zwischen 12 uhr und mal 13/14 uhr. Und abends bei spät erst nach 20.30.
    Warum ist dann das Zeitfenster von 8-10 std.und nicht wie es heißt nur 8 std.??
    Also für mich die 10 std sind schob recht da ich gerne abends esse.
    Leider bin ich auch jemand der gerne frühstücken tut.
    Zuhause kein Problem aber auf Arbeit wird es etwas schwer ….
    Lg Elke

    • Lukas sagt:

      Hey Elke,

      man beginnt ganz einfach mit 10 Stunden Essensfenster und kann das dann auf bis zu 8 oder sogar weniger Stunden reduzieren, wenn es einem gut dabei geht.

      Einige Leute machen ja zum Beispiel auch 20/4, also 20 Stunden fasten und 4 Stunden essen oder 18/6 (nicht 16/8), 17/7 und so weiter.

      Liebe Grüße
      Lukas

      • Elke Landefeld sagt:

        Super danke Lukas.
        Ich habe deinen Artikel mal gelesen und bin froh ihn wiedergefunden zu haben.
        Tolle Leistung was du geschafft hast.
        Da ich zur Zeit Urlaub habe ist das ein guter Einstieg.
        Darf ich morgens noch beim Fasten Kaffee mit etwas Milch und Süßstoff trinken??
        Den brauche ich leider…

  61. Heike Fath sagt:

    Ich probiere es aus, vielen Dank!

    Liebe Grüsse

  62. Nathalie sagt:

    Hi mein Name ist Nathalie,
    Hab schon viele Diäten ausprobiert aber dann halt der JoJo Efekt. Wer will schon auf Dauer Eiweißhakes trinken etc. Mache es jetzt seit 5 wochen und bereits 6 kg sind weg ohne zu hungern. Auch als Krankenschwester kann ich es gut integrieren. Mir wurde durch die 16/8 Methode erst bewusst wie viel ich eigentlich zwischen durch gegessen habe. Auch habe ich es dadurch Geschafft viel Bewusster zu Essen. Einfach ein ganz anderes Lebensgefühl. Bin total begeistert und werde es auch nach dem Abnehmen weiter machen. Lg Nathalie

  63. Heike sagt:

    Hallo Lukas,

    Danke für Deine einfach gehaltene Erklärung der IF. Oft lesen sich solche Fasten-/Diättipps so kompliziert, dass man gar nicht erst damit beginnen möchte.
    Mein Mann und ich probieren jetzt das 16/8 IF seit Aschermittwoch -das Anfangsdatum lässt sich so leicht merken 😉 – und es fällt uns beiden echt leicht.
    Wir sind seit kurzem im wohlverdienten Ruhestand, beide Nachtmenschen und können so ohne Probleme zwischen 19:00 und 11:00 Uhr auf Essen verzichten.
    Nun testen wir es mal bis Mitte März, dann geht’s allerdings in den Urlaub mit HP. Zum Glück wird es aber ein Urlaub mit viel Sport werden, ich hoffe die 14 Tage schlagen nicht so sehr zu Buche (Bauche) 🙄

    Eine Frage hätte ich allerdings noch…
    Wir sind beide nicht übergewichtig, haben nur ein bisschen zuviel auf den Rippen und wollen jeweils ca. 5 kg abnehmen. Haben wir mit der IF auch einen schnellen sichtbaren Erfolg?

    Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg und nochmals herzlichen Dank!
    Schöne Grüße
    Heike

    • Lukas sagt:

      Hey Heike,

      klingt sehr gut, viel Erfolg euch beiden! 🙂

      Bezüglich deiner Frage:
      Solange ihr ein Kaloriendefizit habt, solltet ihr definitiv relativ bald die ersten Erfolge sehen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  64. kati sagt:

    Mein Ziel war es mit dem Fasten 5 Kilo abzunehmen. Dies habe ich nun geschafft und bin ganz zufrieden so mit mir.
    Was passiert wenn ich das Fasten nun beende und wieder wie früher „normal“ esse?
    Werde ich wieder zunehmen ?

    • Lukas sagt:

      Hallo Kati,

      du wirst nur wieder zunehmen, wenn du deine Ernährung nicht dauerhaft umstellst. Wenn man sein Gewicht halten möchte, dann kann man natürlich mehr Kalorien essen, als beim Abnehmen. Insgesamt solltest du aber darauf achten, dass du nicht oft in einem Kalorienüberschuss bist, da dieser ja bekanntermaßen zur Einspeicherung von Körperfett führt.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  65. Nicole Schmolinsky sagt:

    Hallo Lukas,
    ich bin Nicole, 40 Jahre und habe gute 20 kg auf den Rippen die dringend weg müssen. Ich werde das Intervassfasten ausprobieren. Ich glaube das ich das schaffe da ich so gut wie nie frühstücke. Leider bin ich ein totaler Kaffee Junkie…..ist das ein Problem? Trinke aber auch jeden Tag 3 Liter Mineralwasser. . Das ist ausreichend oder???
    Was meinst du ist bis ende Mai möglich???

    • Lukas sagt:

      Hallo Nicole,

      Kaffee sollte während dem Fasten nur schwarz oder mit 1 bis 2 Esslöffel Milch getrunken werden. Alles andere ist suboptimal, da du dir damit die Autophagie etwas zerstörst.

      Wenn du richtig Gas gibst, könntest du bis Ende Mai ca. 15 Kilogramm geschafft haben. Das wäre etwas über 1 Kilogramm pro Woche.

      Falls du Hilfe brauchst, sieh dir auch mal mein Abnehmprogramm an: http://leckerabnehmen.com/body-system/

      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Lukas

  66. Maximilian sagt:

    Hallo Lucas,

    Ich bin 25 Jahre alt und möchte gerne 10-15 kg runterbekommen. Daher habe ich mich für die 5:2 Methode entschieden, da sie für mich einfacher umsetzbar ist.
    Heute bin ich im zweiten Fastentag und es fällt mir etwas schwerer wie der erste Fastentag. Der erste war relativ leicht für mich.
    Ist es in irgendeiner Weise bedenklich an den Fastentag wirklich nichts zu essen, 0 Kalorien?

    Liebe Grüße
    Maximilian

    • Lukas sagt:

      Hallo Maximilian,

      gar nichts zu essen, also einen sogenannten 0er zu machen, halte ich für nicht optimal. Teilweise kann es sicher auch bedenklich sein. Daher empfehle ich eine solche Vorgangsweise nicht.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  67. Gabi sagt:

    Hallo Lukas,
    ich fand deinen Artikel sehr informativ, nun bin ich entschlossen es zu probieren.
    Nur sehe ich in meiner Arbeitszeit ein Problem,bzw, in der Umsetzung vielleicht hast du eine Lösung .
    Zu meiner Person ich bin 52 Jahre und bin Strassenfegerin. Mein Dienst begint um 5.42 Uhr Pause ist dann gegen halb 10 Uhr. Ich muss morgens vorm Dienst zuhause etwas Essen sonst bekomme ich so gegen 7 Uhr eine regelrecht Hunger Attake. Da ich ja körperlich arbeiten tu.Kann man vorm Dienst ein Eiweiss drink oder ähnliches zu sich nehmen damit man bis zur Pause nicht mit knurrenden Magen rumlaufen muss? Sport mache ich keinen gehe nach der Arbeit noch mit den Hunden spazieren und laufe ja auf Arbeit schon genug.
    Vielleicht kannst du mir auch ein Zeitfenster empfeheln das zu dem Job passt, da ich ja früh um 4 Uhr aufstehe und so gegen 21-21.30 Uhr zu Bett gehe.Und nach Dienstschluss 14 Uhr dan halt auch nicht gleich Zeit habe etwas zu essen da dann wie oben erwähnt die Hunde ,Haushalt etc. zu erledigen sind,finde ich die 14/8 Methode etwas schwierig umzusetzen.

    Liebe Grüße
    Gabi

    • Lukas sagt:

      Hey Gabi,

      freut mich!

      Natürlich kannst du vor dem Dienst etwas essen oder einen Eiweiß Drink zu dir nehmen. Mit dem Fasten würdest du in diesem Fall dann relativ früh beginnen. Da musst du halt schauen, ob du damit zurecht kommst.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  68. Vaia sagt:

    Hallo Lukas,

    Komische Frage vielleicht, aber:

    Wenn man ohnehin die Kalorienzufuhr drosseln muss, um abzunehmen,
    weshalb sollte man sich dann noch zusätzlich kasteien, indem man Intervallfasten macht?

    Intervallfasten wird doch immer als DIE Methode zum Abnehmen angepriesen, bei der man in der Essensphase normal essen darf –
    wenn man das nicht darf, wäre man ja wieder bei einer normalen, kalorienreduzierten Diät.

    • Lukas sagt:

      Hallo Vaia,

      aus drei ganz einfachen Gründen:

      1.) Man fühlt sich während dem Fasten deutlich fitter. Die produktivste Zeit meines Tages ist immer die Fastenphase, da ich hier noch nichts gegessen habe und mich deutlich besser konzentrieren kann.

      2.) Dadurch, dass man Kalorien einspart, kann man sich im Essensfenster größere und deutlich erfüllendere Mahlzeiten gönnen. Viele Leute nehmen damit beispielsweise ab und müssen trotzdem nie auf ihre Lieblingsgerichte verzichten.

      3.) Intervallfasten hat einzigartige Effekte auf unsere Gesundheit. Aus Tierstudien weiß man beispielsweise, dass Tiere, die kurzzeitfasten 30% länger leben. Beim Menschen wären also auch einige Jahre denkbar.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  69. Sanni sagt:

    Hallo Lukas,
    erstmal danke für deine tolle Seite. Ich habe vom Intervallfasten schon gehört und da ich vor 3 Wochen mit Sport angefangen habe, suche ich noch die passende Ernährungsform für mich. Ich bin Erzieherin und frühstücke jeden Morgen so gegen halb zehn mit den Kindern. Da ich ein gutes Vorbild sein möchte kann und will ich darauf nicht verzichten. Somit würde ich mein Zeitfenster auf 17.00 Uhr-09.00Uhr legen. Würde das überhaupt etwas bringen? Trainieren tut ich gegen 13.00 Uhr. Lieben Gruß

    • Lukas sagt:

      Hallo Sanni,

      ja klar, das Essensfenster passt und bringt für die Gesundheit und das Abnehmen natürlich genau so viel.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  70. Sanni sagt:

    Ich bins nochmal. Habe mir die Kommentare gerade vollständig durchgelesen und konnte mir meine Frage selbst beantworten. (manchmal ist man einfach zu schnell, sorry). Werde es einfach ausprobieren und berichten. LG

  71. Jasmin Hirling sagt:

    Hallo Lukas,

    Ich mache seit 3 Tagen das IF. Nebenher mache ich seit 4 Monaten HIIT-Training und seit 3 Wochen laufe ich wieder 3 mal die Woche. Ich möchte endlich meine letzten Fettpölsterchen loswerden, um Muskeln sehen zu können. Momentan habe ich mit 24% KFA ein Gewicht von 49kg bei 160cm Körpergröße. Das IF klingt so prima, obwohl ich gerne frühstücke und morgens auch Hunger habe. Da ich aber nicht mit vollem Bauch trainieren kann und immer viel zu große Mahlzeiten esse, ist mir das immer im Wege. Ich habe vor ein paar Tagen ein Rezept gefunden für einen Drink, den mir morgens auf nüchternen Magen trinken soll. (Apfelessig, Ingwer, Zitronensaft, Honig (ich nehme da vegan Dattelsirup)). Unterbricht das meine Fastenphase, wenn ich den morgens etwa 3 Stunden vor der Essensphase trinke? Es ist ein TL Dattelsirup.

    Ich hoffe endlich auf Erfolge 😊😊

    Liebe Grüße Jasmin

  72. Eileen sagt:

    Hallo Lukas, ich habe vor zehn Tagen mit dem 16 8 Intervallfasten begonnen. Wie lange braucht mein Körper in etwa, bis ich auf der Waage Ergebnisse sehe? Und wie viele Kalorien maximal sollte man denn zu sich nehmen?

    • Lukas sagt:

      Hey Eileen,

      wie schnell du Ergebnisse siehst, hängt von der Höhe deines Kaloriendefizits ab. Wieviel Kalorien du aufnehmen solltest, hängt unter anderem von deiner Größe, deinem Gewicht und deiner Aktivität im Alltag ab. Das ist also beides nicht pauschal beantwortbar.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  73. Anji sagt:

    Lieber Lukas,

    wenn man 5 : 2 fastet, kann man dann die Fastentage wöchentlich variieren? Wenn ich auf Geschäftsreise bin muss ich nämlich was zu mir nehmen (Essen mit Kunden etc.). Was sollte ich an den Fastentagen am Besten zu mir nehmen?

    • Lukas sagt:

      Hey Anji,

      ja klar, das kannst du machen. Was du an den Fastentagen isst, hängt von deinem Geschmack ab. Du solltest aber auf jeden Fall auf Protein, Ballaststoffe und Mikronährstoffe achten.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  74. Geli sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Habe ihn sehr aufmerksam gelesen. Wenn die 16 8 Intervalldiät so einfach ist wie sie sich lesen lässt, werde ich sie mal ausprobieren.
    Ich habe mal die 5 zu 2 Diät angefangen, leider nicht durchgehalten 🙁 Warum sollte man die Fastentage nicht hintereinander machen?

    • Lukas sagt:

      Hey Geli,

      gerne doch!

      Viel Erfolg für 16 zu 8! 🙂 Meiner Erfahrung nach ist das die Methode, die deutlich mehr Leute durchhalten, da man sich hierbei ja täglich richtig satt essen kann.

      Die zwei Fastentage sollte man nicht hintereinander machen, da das Ganze dadurch schwerer wird, weil man dann ja zwei Mal hintereinander nur 500 kcal aufnimmt.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  75. Natalja sagt:

    Hallo Lukas

    Meine Schwester hat durch das Intervallfasten ziemlich abgenommen und ich wünsche mir meine alte Figur jedenfalls annäherns zurück. Grundsätzlich wäre es füe mich kein Problem zwischen 19.00 Uhr und 11.00 uhr nichts zu essen, jedoch bin ich npch am stillen und möchte nicht, dass mein Sohn nicht genug nahrhafte Milch erhält. Dürfte ich das Fasten trotzdem machen? Und dann einfach die Kalorien etwas reduzieren.

    Danke!

    Liebe Grüsse

    • Lukas sagt:

      Hallo Natalja,

      das solltest du am besten mit deinem Arzt besprechen, da hier auf jeden Fall die ausreichende Aufnahme von Mikro- und Makronährstoffen berücksichtigt werden sollte.

      Liebe Grüße,
      LUkas

  76. Sonja Lill sagt:

    Hallo Lukas,
    habe deine ganzen Kommentare und Antworten gelesen… Danke dafür… jetzt noch eine Frage: du schreibst immer, man soll im Kaloriendefizit bleiben, um abzunehmen… wie errechne ich mein persönliches Kaloriendefizit? Möchte die 16:8 Methode durchführen, wieviele kalorien sollte ich zu mir nehmen, um Gewicht zu verlieren (bin 1,67m groß und wiege 66 kg) möchte gerne mind. 5kg abnehmen… mache wenig Sport, bin aber auf der Arbeit viel in Bewegung, gehe 3x in der Woche spazieren…) Danke im Voraus für deine Antwort… liebe Grüße Sonja

  77. Andrea Bugglin sagt:

    Hallo Lukas,
    Ich mache das 16:8 IF jetzt seit 2 Wochen und habe laut Waage etwa 1,5 Kilo abgenommen. Laut Bauchumfang scheint es aber schon etwas mehr zu sein.
    Ich habe auch gelesen dass diese Methode ja für Diabetiker ungeeignet sein soll, denke aber, das man da differenzieren muss. Ich bin Typ 2 Diabetiker muss aber noch kein Insulin spritzen. Sprich ich behandle ihn Diätetisch. Da kommt es nicht zu unterzuckerungen sodass das IF durchaus sehr unterstützend ist da man ja auch Gewicht reduziert.
    Typ 1 Diabetiker würde ich demnach generell für ungeeignet für diese Methode halten. Aber beim Typ 2 sollte mehr differenziert werden.
    Die allgemeine Aussage das diese Methode für Diabetiker ungeeignet ist finde ich zu undifferenziert.

    • Lukas sagt:

      Hallo Andrea,

      klingt sehr gut! Ja, da muss man natürlich unterscheiden. Manche Personen, die Diabetes haben, kommen mit dem Fasten gut zurecht, andere wiederum nicht. Im Artikel steht, dass es generell eher ungeeignet ist, weil eine derartige Maßnahme nicht ohne ärztliche Absprache erfolgen darf bzw. soll.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  78. Gisela sagt:

    Also ich mach das schon seit 4 Monaten und habe 5 Kilo abgenommen, es geht mir besser im ganzen, aber wie lange kann man das machen, pendelt sich das ein der Körper gewöhnt sich dran und man nimmt nicht mehr ab? Was passiert wenn ich Vormittag eine Kleinigkeit esse, nehme ich da wieder zu?

  79. Karin sagt:

    Hallo Lukas,
    mir fällt es nicht schwer, zwischen 20 Uhr und 12.30 Ihr am nächsten Morgen zu fasten.
    Trotzdem klappt es mit dem Abnehmen nicht.
    Mein Problem ist das Kaloriendefizit.
    Ich werde jetzt mal akribisch Kalorien zählen, um festzustellen, wo die Kalorienfallen stecken.

    • Lukas sagt:

      Hallo Karin,

      das Kaloriendefizit ist leider unumgänglich. Das Fasten kann einem aber dabei helfen und zusätzlich einzigartige Effekte auf die Gesundheit haben.

      Viel Erfolg beim Finden der Kalorienteufel,
      Lukas

  80. Dagi sagt:

    Hallo lukas

    Ich verfolge das Intervall Fasten jetzt seit einigen Tagen und habe schon Erfolge auf der Waage, diese schwanken etwas, aber ich bin guter Dinge

    Da ich nur Nachtschicht arbeite, ist mein Fastenintervall normalerweise von 14:30 – 7:30.
    Ich habe einen stehenden Beruf und laufe fast 6 Stunden jede Nacht.
    Ich habe abends keinen großen Hunger, und ich bin fitter, wenn ich nichts gegessen habe, ehe ich auf Arbeit gehe.

    Solange ich im Defizit bleibe, sollte 1 Tag zwischendurch aber nichts ausmachen, an welchem ich auch abends etwas esse?

    Ist zwar etwas suboptimal, aber an den wenigen Tagen, die ich im Monat frei habe, kochen wir meist auf abends, da wir da noch entspannt Fernsehen, reden ect

  81. Dagi sagt:

    Hi Lukas

    Danke für deine Antwort
    Das Fasten fällt mir überraschend leicht und passt mir auch sehr gut in den Tag hinein.

    Ich denke, dass viele meiner Versuche an den kleinen und dafür häufigeren Mahlzeiten gescheitert sind.

    Auch habe ich mich gezwungen, regelmäßig zu essen… Was auf lange Sicht nicht so wirklich klappen wollte, da ich schlapp bin, wenn ich was esse, ehe ich arbeite.

    Zusätzlich bin ich dabei, mir einen kleinen vertikalen Nutzgarten anzulegen mit Gemüse, Salaten und Beeren/Obst

    Ich bin gespannt, was mein „ich rauchen nicht mehr“ Zusatz Gewicht zum Fasten sagt 😊

    • Lukas sagt:

      Hey Dagi,

      das klingt super. Bei mir ist es auch so, dass ich in der Fastenphase viel klarer und produktiver bin. Das ist etwas, das ich definitiv nicht mehr missen möchte.

      Das mit deinem Garten klingt auch toll! Nichts geht über Obst und Gemüse aus eigenem Anbau, sowohl vom Geschmack her, als auch von der Qualität.

      Bis bald,
      Lukas

  82. Cecilia sagt:

    Ich bin Typ-II-Diabetikerin und meinen Ärzten fiel nichts ein, als mich mit immer mehr Insulin und anderen Chemikalien vollzupumpen. Seit ca. 6 Wochen habe ich es nun mit der 8-16-Methode probiert, von den (trotz Insulin und Metformin) hohen Zuckerwerten (bis zu 14 mmol) wegzukommen – und es klappt!!! Schon nach wenigen Tagen hatten sich meine Werte halbiert (jetzt zwischen 6-7 mmol), ich nehme nur noch Metformin, habe allerdings auch Weizenprodukte gestrichen (wegen einer von mir vermuteten Gluten-Unverträglichkeit, irgendwie interessiert das alles die Ärzte eher wenig, ein Diabetologe sagte mir allen Ernstes: „Von einem Brötchen werden Sie nicht blind!“ – natürlich habe ich mich von dem Typen verabschiedet) – jedenfalls bin ich total froh, und dieses Fasten kommt mir auch sehr entgegen, da ich ein Nachtmensch und Frühstückmuffel bin, ich esse also einfach so gegen 23-24 Uhr, weil ich da meist eine schwere Hungerattacke habe, halte dann aber locker bis zur nächsten Mahlzeit durch. Ich bin schon freudig gespannt, was mein Hausarzt zu den neuen Langzeit-Zuckerwerten sagen wird, die sind für meine Verhältnisse (ich bin 67) optimal. Auf dieser Seite werde ich bestimmt häufiger unterwegs sein. Danke!

  83. Sindy sagt:

    Hi Lukas, danke für den Artikel. Ich bin heute mit 16 zu 8 gestartet, mein Essensfenster have ich von 10 Uhr bis 18 Uhr gewählt. Jetzt bin ich etwas verwirrt: Heißt das, dass sich das Essensfenster um 18 Uhr schließt oder darf da meine letzte Mahlzeit stattfinden? Ich esse ca. 20 bis 30min, so dass Schluss tatsächlich erst um 18:30 ist (wir essen abends gemeinsam mit den Kindern). Soll ich dann am nächsten Tag also erst um 10:30 Uhr mit meiner ersten Mahlzeit beginnen? Liebe Grüße – Sindy

    • Lukas sagt:

      Hallo Sindy,

      wenn man es streng nimmt, dann ja. Insgesamt werden die 20 Minuten aber nicht so viel ausmachen, solange der Rest passt.

      Viele Grüße,
      Lukas

  84. Susanne sagt:

    Hallo Lukas, danke für die gute Anleitung;!
    Ich( 65) praktiziere das IF jetzt knapp eine Woche und fühle mich schon etwas leichter, obwohl ich keine Kalorien zähle, sondern lediglich auf Süßigkeiten,Kuchen , Brot und Fertiggerichte verzichte(Alkohol sowieso).Meine Fastenzeit beträgt idR nur 15 Stunden, insoweit bin ich froh über Deine Aussage mit den 14-16 Stunden..
    Sport treibe ich derzeit nicht, weil ich letzten November eine Radiojodtherapie hatte und die Werte sich nur langsam verbessern. Stattdessen
    lege ich mit meinem Schrittzähler möglichst 10.000 Schritte täglich zurück, was ja auch gut sein soll.Ich bin auch von den Ärzten nicht mit einem Sportverbot belegt worden,aber ich gehe meistens auf Nummer sicher.

    Übrigens finde ich es sehrangenehm, hier ohne weitere Registrieung schreiben zu können.

    Liebe Grüße Susanne

    • Lukas sagt:

      Hallo Susanne,

      das klingt alles sehr gut. Es freut mich, dass dir die Anleitung gefallen hat.

      Viel Erfolg weiterhin und liebe Grüße,
      Lukas

  85. Anne sagt:

    Hallo Lukas,

    Kannst du mir Empfehlungen zum 24h Fasten gebe? Ich möchte ca. 4-5kg los werden. Mache circa 3-4x pro woche Training.
    Ich hatte überlegt an den nicht traingstagen 2-3mal pro woche zu fasten. Also wäre es möglich z.b. Sonntagabend 20h letzte Mahlzeit und dann Montagabend 20h erste Mahlzeit. Montag ausruhen. Dienstag Training und normal essen. Mittwoch wieder fasten bis abends 20h.

    • Lukas sagt:

      Hallo Anne,

      ich selbst habe keine Erfahrungen mit dem 24-stündigen Fasten und empfehle generell 16/8 oder 5 zu 2 mit 400 bzw. 500 kcal pro Fastentag. Du solltest auf jeden Fall auf eine ausreichende, aber nicht übertriebene Flüssigkeitszufuhr und die Signale deines Körpers achten. Falls du dich damit nicht gut fühlst, dann solltest du natürlich sofort abbrechen.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  86. Iris sagt:

    Lieber Lukas,
    Deine Seite ist gut gemacht und vor allem besonders sympathisch. Ich will nicht abnehmen, schreibe nur eine Arbeit über Crash-Diäten und deren (Miss-)Erfolg. Beim Surfen gelangte ich hier her. Auf 90% der diesbezüglichen einschlägigen Seiten erfährt man entweder komplizierte Strukturen und Methoden oder über die Möglichkeit, etwas zu kaufen.
    Deine Seite ist einfach gut gemacht, du bist geduldig, nicht besserwisserisch (eine „Foren-Krankheit“), profund, klar strukturiert.
    Danke, dass du dein Wissen so freundlich teilst!
    Liebe Grüße
    Iris

  87. Anonymous sagt:

    Hallo Lukas,

    Zu meiner Person: 51 Jahre alt, vor einigen Jahren plötzlichen Herztod mit anschließender Bypass-OP, danach einigermaßen wieder hergestellt durch Rheha und Sport. Aber immer Probleme mit dem Bauchfett 🙂

    Finde das Thema 16/8 nun sehr interessant und würde das gerne auch ausprobieren. Z.zt reduziere ich mein Gewicht durch Sport (2*3 Kraftausdauer, 2-3 60 min Cardio Fahrrad) und versuche auf die Ernährung zu achten. Hilft mir die 16/8 Methode gezielt, noch mehr Fett abzubauen od. verliere ich dann eher Muskelmasse (hab ich eh zu wenig)? Mein Ziel ist es, Kraft und Kondition aufbauen, Fett reduzieren.

    • Lukas sagt:

      Hey,

      Intervallfasten kann einem dabei helfen leichter ein Kaloriendefizit zu erreichen. Wieviel Fett man damit abbaut, hängt immer von der Höhe des Defizits ab: http://leckerabnehmen.com/ernaehrung/kaloriendefizit/

      Die Muskulatur wird durch diese Ernährungsweise nicht stärker angegriffen.

      Aufgrund deiner medizinischen Vorgeschichte solltest du das Ganze bevor du startest auf jeden Fall mit deinem Arzt besprechen.

      Viele Grüße,
      Lukas

  88. Ulli sagt:

    Hallo, mein Name ist Ulli. Ich faste inzwischen seit zwei Monaten und habe meine Fastenphase zwischen 19 und 11 Uhr. Am Anfang hatte ich abends oft Hunger, das hat sich allerdings inzwischen erledigt. Während der Essensphase esse ich eigentlich alles, was ich auch vorher gegessen habe, zähle also keine Kalorien. Während ich in der ersten Zeit meist noch dreimal pro Tag gegessen habe, schaffe ich inzwischen nur noch zwei Mahlzeiten. Um 11 Uhr mache ich ein üppiges Frühstück, esse dann bis abends um halb sieben aber nichts mehr, einfach, weil ich absolut keinen Hunger habe. Wie auch schon andere berichtet haben, beginnt man durch diese Methode, seine Ernährung generell zu überdenken und sich mit der Zeit gesünder zu ernähren. Dreimal die Woche gehe ich zum Sport. Ich habe inzwischen 4 kg abgenommen, allerdings ging wohl auch Muskelmasse verloren, weshalb ich inzwischen versuche, am Tag gut 60 g Protein aufzunehmen. Insgesamt kann ich diese Methode des Fastens nur empfehlen, weil sie sich ideal in den Alltag integrieren lässt. Ich möchte auch nicht nur damit abnehmen, sondern mein Ernährungsverhalten dauerhaft verändern, also Fasten zu meiner Ernährungsweise machen. Ich bin gespannt, ob sich das lebenslang durchhalten lässt. Ich denke, dass diese Ernährungsweise auf jeden Fall am ehesten unserer natürlichen entspricht und am ehesten dauerhaft durchzuhalten ist. Ich wünsche allen, die es ausprobieren wollen, dass sie auch so zufrieden damit werden wie ich.

    • Lukas sagt:

      Klingt super, Ulli! 🙂

      Um den Verlust von Muskelmasse zu vermeiden sollte man beim Abnehmen immer ausreichend Eiweiß essen. Auch Krafttraining ist sehr empfehlenswert.

  89. Maria sagt:

    Hallo Lukas,
    Danke erstmal für diese HP. Sehr gelungen. Ich habe chronisch Fersensporn an beiden Füßen und kann mich nur noch mit Schmerzen bewegen, bzw. habe immer Schmerzen. Inzwischen scheint diese chronische Entzündung mich so zu schwächen, dass viele andere Gelenke schnell überlastet und schmerzhaft sind. Ich bin, außer OP schon alle Therapiemethoden durch und bin austherapiert. Vor einer Weile habe ich meine Ernährung umgestellt. Dh kein Weizen, wenig Zucker und kein Schweinefleisch mehr. Dafür mehr Obst und Gemüse und zusätzlich Hagebuttenpulver und Kurkuma.. Ich kann nicht behaupten, dass ich eine Verbesserung spüre. Jetzt werde ich es mit Intervallfasten ergänzen und hoffe sehr sehr sehr, dass es mir, mit weniger Gewicht, dann endlich besser geht. Angepeilt sind 15 Kg. Ich bin sehr verzweifelt und meine Lebensqualität leidet deutlich. Wenn Du noch eine Idee hast, wäre ich sehr dankbar.
    Liebe Grüße, Maria

    • Lukas sagt:

      Hallo Maria,

      gerne, vielen Dank für dein Feedback! 🙂

      Eine entzündungshemmende Ernährungsweise ist für die meisten Leute sehr empfehlenswert. Mit der Behandlung eines Fersensporns durch Ernährung habe ich allerdings keine Erfahrung. Am besten du besprichst dein Vorhaben noch mit einem Arzt, der auf diese Erkrankung spezialisiert ist.

  90. Anne sagt:

    Hallo Lukas,

    was ist mit dem Verzehr von Soja-, Kokos- oder Mandelmilch? Ich trinke damit immer meinen Kaffee.

    • Lukas sagt:

      Hey Anne,

      das sollte passen, solange du nicht zu viel verwendest und in der Fastenphase unter 30 kcal bleibst. Falls dir schwarzer Kaffee schmeckt, ist das aber die bessere Variante, da hierdurch die Autophagie (Zellreinigungsprozess) effizienter abläuft.

  91. Thomas sagt:

    Hallo Lukas,

    ich habe vor Wochen, in einem TV-Bericht, das erste Mal von dieser Ernährungsmethode gehört (sie wurde wohl in den USA entwickelt??) und dann beschlossen, sie auszuprobieren.. Heute habe ich erneut einen TV-Bericht dazu gesehen, was mich veranlasste, das Thema zu googlen, wodurch ich auf Deine Seite gelangte (Gott sei Dank bist Du dort gut positioniert).
    Ich habe die Seite von Anfang bis Ende (inkl. Verweisungslinks) interessiert gelesen und möchte Dir zunächst für die hervorragend gemachte Seite(n) danken! Du erklärst Alles in einfachen, verständlichen Worten ohne (versteckte) Werbung oder lästige Kaufannoncen. Durch Deine Erläuterungen sind mir nunmehr viele Details der Methode erklärt worden, die mir vorher nicht bekannt waren. Bisher habe ich IF, mangels Detailkenntnis, nur „locker“ praktiziert, d.h. Fastenzeit von 19.00 h bis 12.00 h, einmal „satt“ essen, möglichst ein Kaloriendefizit einhalten. Dank explizierter Kenntnis plane ich nun IF konzentrierter umzusetzen, d.h. auch mit entsprechenden Kontrollparametern (Wiegen, Blutuntersuchung etc.) zu begleiten.
    Zu meiner bisher gemachten Erfahrung mit IF, kann ich sagen, dass ich mich damit gut fühle und große „Hungerattacken“ nicht stattfinden.
    Womit ich auch schon zum letzten, kleinen Kritikpunkt an Deiner Seite, komme. Seit November letzten Jahres posten die Leute auf Deiner Seite. Ich finde jedoch keine Erfahrungsberichte von Menschen, die IF schon längere Zeit praktizieren. Erhältst Du keine oder stellst Du sie nicht auf diese Seite? Ich jedenfalls wäre sehr daran interessiert; schlussendlich sind solche Berichte auch motivierend.
    Nochmals vielen Dank für die tolle Seite + weiterhin viel Erfolg.

    • Lukas sagt:

      Hallo Thomas,

      vielen Dank für dein ausführliches Feedback! 🙂

      Die meisten Leute, die hier einen Kommentar gepostet haben, hatten eine Frage. Wirkliche Erfahrungsberichte wurden leider noch nicht verfasst, was vielleicht auch daran liegt, dass diese Methode im deutschsprachigen Raum jetzt erst richtig bekannt wird. Wenn jemand seine Erfahrungen geschildert hat bzw. hätte, dann hätte ich sie selbstverständlich veröffentlicht.

      Die Überprüfung der Kontrollparameter könnte sehr spannend werden, ich denke, dass du deutliche Verbesserungen bei bestimmten Werten feststellen wirst.

      Viele Grüße,
      Lukas

  92. Sarah sagt:

    Hallo Lukas,

    Coole Seite. ich mache seit ca 4 Wochen IF. Und habe vorher auch eine umfangreiche Körperanalyse machen lassen. (vorher hatte ich es mit einer Eiweiß Diät versucht, die aber leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.)
    Ich bin gespannt wie sich der IF verlauf weiter entwickelt und würde es auch gerne hier teilen.
    Generell kann ich sagen, dass mir diese Variante von allen bisher probierten Varianten (WW, Eiweiß, Mono, etc… ) am meisten zusagt. Allerdings konnte ich das was ich bisher bei den anderen Diätformen gelernt hatte bisher gut in IF einbauen.

    • Lukas sagt:

      Hey Sarah,

      klingt sehr gut! 🙂 Den meisten Leuten fällt diese Vorgangsweise deutlich einfacher, da es sich hierbei um keine einschränkende Diät, sondern einfach um eine Änderung des Essverhaltens handelt.

      Viel Erfolg weiterhin!

  93. Sigrid Cremer sagt:

    Hallo Lukas, ich bin so froh diese Intervall Diät gefunden zu haben. Bin Diabetiker Typ 2, aber noch nicht Insulinabhägig, das hätte sich wohl demnächst geändert, wenn ich nicht drastisch abgenommen hätte. Also seit Januar habe ich die 16:8 Diät begonnen, ab 10.30-18.30, 19.00h, dann nichts mehr, vor allem keine Süssigkeiten bzw. sehr wenig. Das hat bis auf wenige Ausnahmen geklappt. Habe bis heute 14 Kilo runter und 3kleidergrössen weniger. Ich fühle mich rundum fit, meine Blutwerte sind im grünen Bereich, wahrscheinlich brauche ich demnächst nur noch Metformin. Ich mache reglmässig Sport und fahre täglich mit dem Rad. Auf jeden Fall mache ich so weiter, weil ich mich gut an diese Art zu essen gewöhnt habe. Noch 6,7 Kilo weniger, dann bin ich rundum glücklich und mein Arzt auch, bin übrigrgens Jahrgang 1947.

    • Lukas sagt:

      Hey Sigrid,

      das klingt ja super! 14 Kilogramm sind schon mal einiges und ich bin mir sicher, dass du den Rest auch noch schaffst.

      Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Gute!

  94. Dani sagt:

    Hallo Lukas,

    drei kleine Fragen zur 5:2 Methode:

    1. Wann endet der Fastrntag, wenn ich z.B. Montag Abend um 21;00 Uhr zuletzt etwas esse? Dienstag 21:01 Uhr?

    2. Wäre es für die Abnahme nicht förderlich, den Fastentsg bis Mi. morgen auszudehnen?(verringerte Kalorienaufnahme…)

    3. Bestehen Bedenken, am Fastentag gar nichts zu essen – also auch nicht die 500 kcal?

    Ganz lieben Dank für deine Mühe!!! Deine Hilfe und Tipps sind unglaublich gut! Danke und Glückwunsch zu deinem Erfolg!

    • Lukas sagt:

      Hey Dani,

      1.) Die Leute, die 5 zu 2 machen, essen dann in den meisten Fällen über den gesamten Tag nur die 500 bzw. 600 kcal. Das Fasten wäre bei deinem Beispiel, bei jemandem der 5 zu 2 macht, also erst am Mittwoch vorbei.
      2.) Das kommt darauf an, was du dann zusätzlich zu den 500 kcal noch essen würdest. Es wäre beispielsweise auch möglich die Fastentage mit 800 kcal zu machen und man würde – wenn der Rest auch passt – sicherlich trotzdem gute Erfolge sehen.
      3.) Das würde ich nicht empfehlen, da es nicht jedem gut bekommt.

      Gerne und danke dir! 🙂

      Viele Grüße,
      Lukas

  95. Sonny sagt:

    Hallo,

    ich möchte 80 Kilo abnehmen und bin durch eine Ernährungsberaterin auf das Intervallfasten aufmerksam gemacht worden. Es klingt sehr interessant und einleuchtend.

    Mein Problem, ich stehe morgens sehr früh auf (4:45 Uhr) und esse in der Regel abends sehr spät (19-21 Uhr) meine Hauptmahlzeit. Dazu nehme ich morgens noch starke Tabletten ein. Habe bisher morgens früh Obst gegessen, mittags Salat oder Gemüse und immer, wenn ich allzu großen Hunger hatte Rohkost zu mir genommen. Mit dieser Variante habe ich stetig zugenommen. Habe abends viel zu viel gegessen, weil ich über Tag versuchte Kalorien einzusparen.

    Möchte nun von 21 Uhr bis 13 Uhr fasten, habe aber Bedenken, dass mein meist ohnehin zu niedriger Blutdruck noch mehr absackt, wenn ich erst mittags was zu essen bekomme. Meine Erfahrung ist auch, dass ich aggressiv werde, wenn ich „ausgehungert“ bin. Eine Tomate mit Tomatengewürzsalz hilft mir meinen Kreislauf hoch zu halten, wäre es schon eine Unterbrechung der Fastenzeit, wenn ich vormittags 1 Tomate mit dem Salz zu mir nehme?

    Danke für Deine Informationen und vorab Danke für Deine Antwort.

    Liebe Grüße
    Sonny

    • Lukas sagt:

      Hey Sonny,

      so wie das klingt, ist diese Ernährungsform aufgrund der Tabletten, dem Heißhunger am Abend und des Blutdrucks leider nichts für dich. Da du so viel abnehmen möchtest, solltest du die genaue Vorgangsweise definitiv mit deiner Ernährungsberaterin abklären.

      Liebe Grüße zurück und viel Erfolg!

  96. Mareike sagt:

    Hey Lukas,

    danke für den tollen Blog. Hab einiges gelesen und festgestellt, dass ich irgendwie unfreiwillig die 16:8 (allerdings meist mit 14 Stunden Essenspause) durchgeführt hab. Hab ca. 3 bis 4 Kilo abgenommen, ohne die Absicht das zu tun. Also sehr gut, ohne Hungern etc. 🙂 Allerdings habe ich die Wochenenden nicht so genau darauf geachtet und auch mal gesündigt. Durch den aktiven Punktspielbetrieb an den Wochenenden (spiele Handball) fiel das dann durch den Sport aber anscheinend auch nicht so ins Gewicht. Fühle mich damit auch sehr gut und finde, das eigene Körpergefühl hat sich verbessert, ganz ohne Hungern oder auf z.B. ein Stück Schoki verzichten zu müssen. Also sehr empfehlenswert.

    Mache auch regelmäßig Sport (3 bis 4 Mal die Woche). Damit sind nun auch endlich mal die lang ersehnten Muskeln an gewünschten Stellen sichtbar geworden. Alles in Allem tolle Methode, um sich bewusst zu ernähren, mit super Auswirkungen auf den eigenen Körper. *Daumen hoch*

    Viele Grüße

    • Lukas sagt:

      Hey Mareike,

      super, dass du rein durch intuitives Verhalten so tolle Erfolge verzeichnet hast! 🙂

      Ich finde auch, dass dieser „Lebensstil“ einer der besten ist und praktiziere das Ganze deshalb auch heute noch.

      Viele Grüße zurück! 🙂

  97. Anica sagt:

    Hi Lukas,
    Ich hab schon einiges gutes von der 16:8 Methode gehört und würde diese auch gerne ausprobieren. Habe allerdings noch eine frage, gibt es irgendwas zu beachten abgesehen natürlich von den zugefügten kalorien?
    Und verstehe ich richtig,wenn ich um 18uhr das letzte Esse ,darf ich ab morgens 10uhr wieder ?
    Ganz liebe Grüße

    • Lukas sagt:

      Hey Anica,

      abgesehen von den Kalorien ist natürlich auch auf eine gesunde Ernährungsweise und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

      Ja, genau, dann würde man um 10 Uhr wieder essen dürfen.

      Liebe Grüße zurück,
      Lukas

  98. Sonny sagt:

    Hey Lukas,

    ich möchte IF dennoch ausprobieren, es ist mein letzter Rettungsanker. Ich hatte gestern meinen ersten Tag und habe es geschafft bis 13 Uhr nüchtern zu bleiben und abends kam ich mit einer normalen Mahlzeit klar. Bin erstmal sehr stolz auf mich und motiviert weiterzumachen.

    Deine Seite ist sehr informativ und motivierend, danke dafür.

    Liebe Grüße
    Sonny

  99. Kerstin sagt:

    Lieber Lukas,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Ich hatte das Intervallfasten seit letzten August bis Silvester erfolgreich praktiziert. Ca. 9 kg habe ich verloren. Kombiniert hatte ich die 16:8 Methode mit 5:2. Frühstück und Mittagessen hatte ich weggelassen aber dafür dann am Abend richtig zugelangt + Schoki + Lupinenmilchkaffee (Latte Machiatto). Zum Frühstück hatte ich nur einen Schuss Zitronensaft + 100 ml O-Saft + Dinkelkleie mit heißem Wasser getrunken wegen der Vitamine + Lavita. Hatte alles nichts ausgemacht.
    Nach Silvester war bei mir alles vorbei mit 5:2. Ich konnte mir die 500 kcal einfach nicht mehr vorstellen. Ich hatte weiterhin noch 16:8 gemacht aber es klappte nicht mehr und auch das Gewicht ging wieder rauf. Hab jetzt wieder mein altes Gewicht ca. 70 kg.
    Ich hatte penibel alles abgewogen und berechnet, dass ich nicht mehr als über mein Soll komme.
    Ich hatte mich richtig verrückt gemacht und auch anderen ging ich mit dem Kalorienzählen auf die Nerven. Beim Frühstück saß ich mit der Waage dort und hatte die Butter, den Honig, den Frischkäse und die Marmelade abgewogen und alles aufgeschrieben. Bei mir ging es nur noch im Kopf um das Thema essen. Sport hatte ich zu der Zeit auch ein bisschen gemacht (Sportkegeln und das Programm von Sophia Thiel) und mit dem Hund ging ich regelmäßig raus. Es heißt eigentlich, dass man durch IF irgendwann weniger Hunger bekommt und schneller satt wird. Bei mir war es leider total das Gegenteil. Ich konnte mit dem Essen nicht mehr aufhören. Das was ich mir tagsüber an Kcal gespart hatte, nahm ich am Abend auf einmal zu mir. Ich hatte das Gefühl, mein Magen dehnt sich immer mehr aus. Auch wenn ich voll war, musste noch etwas Süßes her. Mein Freund meinte irgend etwas mache ich falsch, denn ich aß mehr wie er. Zugenommen hatte ich nicht erst als ich die 5:2 Methode nicht mehr gemacht hatte.
    Ich machte im Februar eine Haaranalyse und dort kam als Ergebnis raus, dass ich einen langsamen Stoffwechsel habe und deshalb mehrere Portionen zu mir nehmen soll, was ich ja nicht getan habe.
    Mein Hungergefühl hat sich immer noch nicht eingependelt, ich könnte immer noch essen bis mir tot schlecht ist. Auch wenn ich vorher etwas trinke. Zumindest esse ich jetzt mittags etwas aber Abends esse ich genauso wie sonst ohne Frühstück …
    Wir ernähren uns sehr gesund (hauptsächlich Bio), außer wir gehen mal zum essen (da ist das berechnen sehr schwierig). Ich mache meine Süßigkeiten hauptsächlich selbst und halbiere die Zuckermenge. Leider bin ich ein Schoko- und Kuchenfan. Wir backen unser Brot selber und essen viel Dinkel, Hafer und wenig Fleisch. Ich trinke sonst nur Wasser oder eben einen Milchkaffee. Selbst wenn wir Bohnen oder Vollkorn essen, was eigentlich sättigen sollte, werde ich nicht satt?!
    Ich halte sehr viel von IF und ich war auch sehr happy zu der Zeit und konnte mir das Essen tagsüber auch verkneifen bzw. hatte ich zu der Zeit keinen Hunger.
    Momentan gehe ich regelmäßig mit dem Hund spazieren und wir machen ab und an mal eine kleine Yogasession am Abend falls ich nicht auf dem Sofa einschlafe und morgens den Sonnengruß.
    Ich würde gerne wieder damit anfangen aber ich habe Angst, dass ich dadurch eine Essstörung (Binge Eating) bekomme oder es sogar schon so weit ist?

    Sorry wenn ich Dir jetzt meine ganze Geschichte erzählt habe, aber ich habe das Gefühl, Du könntest mir da vielleicht ein paar Tipps geben?

    Wünsche Dir einen schönen Abend 🙂
    GLG Kerstin

    • Lukas sagt:

      Hey Kerstin,

      das klingt definitiv so, als solltest du derzeit auf keinen Fall IF machen.

      Du solltest probieren dein Essverhalten wieder so zu gestalten, dass es nicht zu diesen Fressanfällen kommt. Ansonsten kann das problematisch werden oder auch schon sein.

      Falls du schon längere Zeit abnimmst, dann ist es auch sinnvoll für eine gewisse Zeit eine komplette Abnehmpause zu machen, um dem Körper Zeit zur Erholung zu geben. Natürlich heißt das nicht, dass man sich in dieser Zeit extrem gehen lässt. Man hält einfach mal das Gewicht für 2 bis 3 Wochen und kann dann weiter abnehmen, falls noch Übergewicht besteht.

      Viele Grüße,
      Lukas

  100. Sarah sagt:

    Hallo Lukas,

    sehr interessanter und vor allem gut verständlicher Artikel.

    Für mich kommt eher die 5:2 Methode in Frage, aber ich frage mich, was mit meinem Gewicht passiert, wenn ich die gewünschten Kilos verloren habe und mich dann wieder jeden Tag „normal“ ernähre. Ich tracke meine Kalorien seit vielen Monaten und hab demnach eigentlich eine ganz gute Kontrolle über mein Essen (gibt natürlich auch mal Ausnahme-Tage, aber so im Großen und Ganzen esse ich sehr bewusst, gesund und ausgewogen.). Aber ich kann ja schlecht mein Leben lang 5:2 machen. Letztlich würde ich gerne 15kg verlieren und dann wieder normal essen und mit Tracking überprüfen, dass ich nicht in einen Kalorienüberschuss komme. Aber wie schauts da aus mit dem Jojo-Effekt? Nehme ich dann nicht automatisch wieder zu? Und hast du vielleicht ein paar Tipps, wie ich meine geeignete tägliche Kalorienzufuhr berechne?

    Vielen Dank und Grüße,
    Sarah

  101. Silvia sagt:

    Hallo Lukas,
    ich bin Silvia,
    Ich bin 40 Jahre alt und hab mir deinen Bericht ebenfalls gut durch gelesen….
    Ich möchte unbedingt noch 10 Kilo schaffen 13 Kilo hab ich schon ,Ausgangsgewicht 81kg, aber es will einfach nix mehr runter ich hab es jetzt schon mit Shakes probiert die letzten Wochen, aber das scheint auch nix zu helfen, außerdem ist es sehr einseitig, leider muss ich noch erwähnen das ich im Moment ein Burnout hab und Sport für mich äußerst anstrengend ist, was mich ziemlich ärgert denn zu besseren Zeiten bin ich 10 km gejoggt und an das is leider Grad nicht zu denken ich schaff zwar 4,5 km aber danach bin ich so erschöpft das mir die Ärzte davon abgeraten haben…
    Ich Versuch mich jetzt an einem tägl. 10 min Workout um wenigstens ein bisschen Sport zu machen, meinst du das bringt was oder hast du noch einen anderen Tip für mich….
    Da ich im Moment zu Hause bin würde ich für mich von 10 bis 18 Uhr essen und dann fasten oder würdest Du mir es anders empfehlen…
    Kann ich das mit dieser Methode trotzdem schaffen trotz meiner Umstände , ich hab jetzt schon so viel probiert….
    Ich versteh halt nicht warum gar nix mehr geht….
    Vielen lieben Dank schon mal im Voraus…
    Liebe Grüße Silvia

    • Lukas sagt:

      Hey Silvia,

      wenn man nicht weiter abnimmt, liegt das meistens daran, dass man kein Kaloriendefizit mehr hat: http://leckerabnehmen.com/ernaehrung/kaloriendefizit/

      Du solltest also deinen Verbrauch und die Zufuhr genau überprüfen.

      Bei einem Burnout und hohen Stressleveln ist Intermittent Fasting ungeeignet, da es für etwas zusätzlichen Stress sorgt. Dieser ist bei den meisten Leuten als positiv zu sehen, wenn man aber bereits viel Stress hat, dann eben nicht.

      Liebe Grüße zurück und viel Erfolg! 🙂

      • Silvia sagt:

        Und was kann ich deiner Meinung nach jetzt tun, ich fühl mich ja so nicht wohl…

        • Lukas sagt:

          Du solltest deinen Kalorienverbrauch und deine Zufuhr genau überprüfen. Im Artikel, den ich im vorigen Kommentar verlinkt habe, findest du eine Anleitung dafür.

          Zusätzlich dazu solltest du natürlich auf eine gesunde Ernährung achten und eventuell vorhandene Nährstoffmängel beseitigen.

          • Silvia sagt:

            Ich hab mir das vorhin ausgerechnet gestern hab ich nicht mehr 1100 kcal zu mir genommen und da waren außer KH alles dabei….
            Gemüse Obst Eiweiß
            Ich weiß echt nicht Was ich falsch mach
            Und wenn ich meinen Grundumsatz jetzt noch mehr denke dann darf ich nicht mehr viel zu mir nehmen

          • Lukas sagt:

            Stress kann auch eine wesentliche Rolle dabei spielen, dass es mit dem Abnehmen nicht wie erwünscht klappt.

            Hast du dich mal gründlich vom Arzt durchchecken lassen? Damit meine ich vor allem auch Dinge wie Schilddrüsenhormone, Blutzuckerwerte und so weiter.

          • Silvia sagt:

            Soweit ich weis bin ich dahin gehend gesund……..

  102. Jan sagt:

    Moin Lukas,
    erstmal ein riesengroßes Kompliment für diese äußerst informative und motivierende Seite und deine Geduld, auf alle Fragen kompetent einzugehen. Ich habe alle Beiträge aufmerksam gelesen und kann dem eigentlich nichts neues hinzufügen.
    Dennoch möchte ich hier meinen Erfahrungsbericht posten und hoffe, dass viele Leser zu dieser tollen „Abnehmmethode“ animiert werden.
    Ich bin 63 Jahre jung, männlich, außer radfahren eher Nichtsportler, außer Bluthochdruck organisch gesund. Seit über 1 Jahr rauche ich nicht mehr, was dazu führte, dass mein Gewicht auf 108kg (bei 1,92m Größe) anstiegt. Am Rosenmontag 2018 war das Maß voll! Ich hatte vom 16/8 Fasten gelesen und befolge es seit diesem Tag äußerst konsequent. Zusätzlich habe ich meinen Grundumsatz (2.050 kcal.) ermittelt und folgenden Ernährungsplan für mich erstellt:
    Essenszeitfenster zwischen 10.00 und 18.00 Uhr, danach nur noch Mineralwasser, keine Süßigkeiten, Chips oder sonstige „Sünden“. Wenn es sich mal nicht vermeiden ließ, später zu Essen, wurde am folgenden Tag entsprechend später mit dem Essen begonnen (kam aber recht selten vor).
    Während der Essensphase habe ich darauf geachtet, dass ich maximal 75% meines Grundumsatzes an Nahrung zu mir nehme. Diese ca. 1.500 kcal. habe ich dann so aufgeteilt, dass mindestens 300 kcal durch Obst und Gemüse abgedeckt wurden, beim Rest habe ich gegessen, worauf ich Appetit hatte, also Fleisch, Fisch, Brot, Wurst, Käse, auch mal 2 – 3 Bier oder einen Glas Wein, hauptsache die 1.500 kcal. wurden nicht überschritten. Und wenn es doch mal passiert ist (auch sehr selten), dann stagnierte die Waage eben. Ganz wichtig war auch, dass ich täglich mindestens 2 Liter Minaralwasser getrunken habe.

    Meine Erfahrungen nach 8 Wochen:
    1. Ich schlafe deutlich besser und tiefer als vorher, über Tag fühle ich mich deutlich fitter und entspannter.
    2. Das anfängliche Hungergefühl, besonders die Lust auf etwas Süßes abends vor dem Fernseher, verliert sich nach der Zeit. Es ist halt ein Umstellungsprozess, der seine Zeit braucht.
    3. Ich habe mir immer aufgeschrieben, was ich gegessen habe und es gleich in kcal. umgerechnet. Dazu sollten die Lebensmittel auch gewogen werden, dass ist meiner Meinung nach sehr wichtig, denn man vertut sich sehr schnell mit dem großen Nährgehalt mancher Lebensmittel („versteckte“ Kalorien). Diese Methode ist zeitaufwendig und manchmal auch nervig, aber sie trägt auch dazu bei, sich etwas bewusster zu ernähren. Man bekommt nach einigen Wochen ein gutes Gefühl für besonders kalorienträchtige Lebensmittel, die man vielleicht besser meiden oder zumindest in ihrer Menge reduzieren sollte (aber: eine kleine „Sünde“ zwischendurch schadet auch nicht 😉 )
    4. Es hat sich bei mir eingependelt, dass ich vormittags ca. 500 kcal zu mir nehme, den Rest von ca. 1.000 kcal im Laufe des Nachmittags bis spätestens 18.00 Uhr. Das dämmt den Appetit am Abend, da ich kaum vor 24.00 Uhr ins Bett gehe.
    5. Anfänglich drehten sich meine Gedanken nur ums Essen, das ging nach 3 – 4 Wochen zum Glück vorbei. Es ist so, als wenn sich der Körper an die verminderte Kalorienzufuhr gewöhnt. Ein richtiges Hungergefühl verspüre ich kaum noch, eine tolle Erfahrung!
    6. Inzwischen zeigt meine Waage 98,5 kg an, also knapp 10 kg Masseverlust in 9 Wochen, wie glücklich mich das macht, brauche ich wohl nicht zu erwähnen! Und es soll weitergehen ….
    Als nächstes werde ich wohl meinen Grundumsatz neu berechnen müssen, was dazu führt, dass sich meine tägliche Kalorienzufuhr verringern wird, aber das wird locker zu verkraften sein.

    Ich wünsche allen Neueinsteigern in die 16/8 Fastenmethode viel Erfolg, Disziplin und Durchhaltevermögen, es lohnt sich!!!

    Liebe Grüße
    Jan

    • Lukas sagt:

      Hey Jan,

      das klingt großartig. Herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Erfolg. 10 Kilogramm in 9 Wochen können sich definitiv sehen lassen.

      Deine Vorgehensweise klingt sehr gut und ich denke, dass du durch das genaue Zählen ein sehr gutes Gefühl für deine Ernährung bekommen hast.

      Vielen Dank für dein Feedback und liebe Grüße,
      Lukas

  103. Selin sagt:

    Hallo Lukas
    Danke für die Infos. Habe eine Frage: das Methode Intervallfasten habe ich mit meinem Hausarzt besprochen. Er fand das zum Abnehmen auch sehr gut. Er meinte aber, dass man ein Cheat-Day in der Woche haben kann/darf. Was meinst Du dazu? Danke für Deine Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Selin

    • Lukas sagt:

      Hey Selin,

      wenn du einen Cheatday machen willst, dann solltest du darauf achten, dass du dabei nicht komplett übertreibst. Dadurch kann man sich nämlich schnell mal die Fortschritte einer ganzen Woche zunichte machen.

      Ich empfehle deshalb eher ein Cheatmeal. Also eine Mahlzeit, bei der man sich beispielsweise einfach eine Hauptspeise und ein Dessert gönnt, auf das man Lust hat.

      Viele Grüße,
      Lukas

  104. Sandra Clauß-Riedel sagt:

    Hallo Lukas,ich würde gerne wissen ,ob in der Fastenzeit Ingwer und eine 1 Zitrone auf 2 L Wasser“ erlaubt“ sind. Liebe Grüße Sandra. Übrigens super Seite. 🙂

    • Lukas sagt:

      Hey Sandra,

      solange du unter 30 kcal bleibst, sollte das kein Problem sein. Die Autophagie ist dadurch halt etwas schwächer, aber der Großteil ihrer positiven Effekte bleibt trotzdem erhalten.

  105. Karolina sagt:

    Hallo Lukas,
    vielen Dank für die Infos. Eine Freundin hatte mir von der Methode erzählt, also wollte ich mich mal schlau machen und bin dann auf diese Seite gestoßen.
    Ich würde es sehr gerne mal ausprobieren weil ich einfach nicht unter 70 kg komme was mich wirklich runter zieht.
    Ich weiß nur nicht genau wie ich Essensphase in meinen Alltag einplanen soll. Kurz zu meinem Tag: Ich arbeite vormittags von 6 bis 14 Uhr und gehe abends noch vom 17 bis 22 Uhr un die Abensschule. Trainiereb würde ich dazwischen. Hast du vielleicht einen Vorschlag für mich?
    Danke im Voraus uns LG Karo

    • Lukas sagt:

      Hey Karo,

      gerne! 🙂

      Da würde ich auf jeden Fall rund um das Training essen. Also eine Mahlzeit davor und ein bis zwei danach – je nachdem wie oft du essen möchtest.

      Eine geeignete Zeitspanne für das Essensfenster wäre zum Beispiel 10 bis 18 Uhr, solange du dich damit gut und fit fühlst.

      Viele Grüße zurück.

  106. Marlies sagt:

    Hallo Lukas und Alle die sich für das IF interessieren,
    Es waren sehr interessante Beiträge bislang. Vlt. hab ich ja etwas übersehen; meine Frage ist: kann das IF beliebig forgesetzt werden? Oder kann man aufhören wenn man sein Idealgewicht erreicht hat?
    Ich mache seit ca. sechs Wochen die 16: 8 Methode und habe schon Erfolg ! Prima Sache. Bin auch zufällig auf das IF gestossen.
    Beste Grüße

    • Lukas sagt:

      Hallo Marlies,

      im Prinzip kann man IF ein Leben lang machen, solange aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen spricht. Du kannst aber natürlich auch aufhören, sobald du dein Idealgewicht erreicht hast.

      Liebe Grüße,
      Lukas

  107. Monika sagt:

    Hey Lukas,
    ich würde gern die 16:8 Fasten ausprobieren und vorzugsweise zwischen 20 Uhr und 12 Uhr verzichten. Das sollte dann ja täglich und regelmäßig weitergeführt werden, richtig? Was mache ich, wenn ich abends essengehe oder zu einer Party möchte, kann ich an den Tagen das Zeitfenster fürs Fasten dann einfach verschieben? Wie häufig kann/darf man das tun?
    Danke für Deine Rückmeldung.
    Grüße, Monika

  108. Jasmin sagt:

    Hallo Lukas,

    dein Artikel ist wirklich fesselnd und ich möchte am liebsten gleich mit dem Fasten beginnen, ich denke auch das die 16:8 Methode für mich sehr geeignet ist das ich morgens eh nicht so ein großen Hunger habe. Ich habe nur leider folgendes Problem mir ist es leider immoment nicht erlaubt Sport zu machen, meinst du ich kann auch ohne Sport erfolgreich mit dieser Methode 30 Kilo abnehmen ?
    Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße
    Jasmin

  109. Martina sagt:

    Hallo Lukas,

    ich bin sehr begeistert von Deinem Artikel und werde es nun auch versuchen.
    Ist es wichtig den Kaffee komplett ohne Milch zu trinken oder ist Laktosefreie Milch erlaubt?

    • Lukas sagt:

      Hallo Martina,

      das freut mich! 🙂

      Bis zu 30 kcal kannst du in der Fastenphase durch Milch oder etwas anderes aufnehmen. Aus gesundheitlicher Sicht ist es allerdings besser den Kaffee komplett schwarz zu trinken, da hierdurch die Autophagie besser ablaufen kann.

      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Lukas

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