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4 ungesunde Lebensmittel, die du nicht zu oft essen solltest!

Ungesunde Lebensmittel Croissants und Backwaren - Transfettsäuren
Die zu hohe Aufnahme von ungesunden Lebensmitteln kann sich nicht nur auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unser Wohlbefinden auswirken. In diesem Artikel sehen wir uns 4 Lebensmittel - bzw. Lebensmittelgruppen - an, die man eher selten essen sollte.

Verarbeitetes Fleisch - ein ungesundes Lebensmittel?

Unter verarbeitetem Fleisch versteht man Fleisch, welches - im Vergleich zu frischem Fleisch - durch Räuchern, Einsalzen, Pökeln oder andere Prozesse länger haltbar gemacht wird. In diese Lebensmittelgruppe fallen zum Beispiel Schinken, Speck, Würste, Leberkäse und andere verarbeitete Fleischwaren. Eines der Probleme von verarbeitetem Fleisch ist, dass die eingesetzten Verarbeitungsprozesse meistens nicht gesund sind. Beim Pökeln werden zum Beispiel Nitrat- oder Nitritsalze eingesetzt, aus welchen sogenannte Nitrosamine entstehen können. Die Nitrosamine sind eine Stoffgruppe, welche als krebserregend eingestuft ist. Aber auch beim Räuchern entstehen krebserregende Substanzen. Dass die Verarbeitung von Fleisch gesundheitlich oft nicht positiv zu sehen ist, zeigen auch Studien. So kommt zum Beispiel diese Studie zu dem Ergebnis, dass ein höherer Konsum von verarbeitetem Fleisch mit einem höheren Darmkrebsrisiko assoziert ist. Eine weitere Studie sieht auch einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von verarbeitetem Fleisch und Pankreaskrebs. Doch bevor man vorschnell urteilt, muss einem auch Folgendes klar sein: nur weil eine Studie eine Assoziation findet, bedeutet das nicht, dass das auch die wirkliche Ursache ist. Da es bei verarbeitetem Fleisch allerdings eine Vielzahl an Studien gibt und auch potentielle Mechanismen bzw. krebserregende Stoffe bekannt sind, ist es definitiv ratsam den eigenen Konsum hier einzuschränken. Wer also täglich Wurst oder Schinken isst, der sollte das vielleicht nochmal überdenken.

Backwaren mit Transfettsäuren - ebenfalls ungesunde Lebensmittel?

Backwaren wie Croissants oder Donuts enthalten - neben anderen eher ungesunden Zutaten - sehr oft gehärtete Pflanzenfette. Das Problem an diesen gehärteten Pflanzenfetten ist, dass bei ihrer Herstellung sehr oft Transfettsäuren in größeren Mengen entstehen. Transfettsäuren sind Fettsäuren, bei denen die chemischen Doppelbindungen der Fettsäuren in "trans", statt in "cis" Stellung stehen. Transfettsäuren stehen in Verdacht unsere Blutfettwerte negativ zu beeinträchtigen. Außerdem weißt diese Studie auch darauf hin, dass Transfettsäuren mit einem erhöhten Risiko für das Erleiden einer koronaren Herzkrankheit assoziert sind. Transfettsäuren kommen allerdings nicht nur in gehärteten Pflanzenfetten, sondern auch in Milchprodukten vor. Während die Aufnahme von Milchprodukten in gewissen Mengen definitiv mit gesundheitlich positiven Effekten assoziert ist, kann man das von Donuts, Croissants und Co wohl nicht sagen. Insgesamt gesehen sollte man die Aufnahme solcher Produkte deshalb reduzieren.

Hohe Mengen an Omega 6 Fettsäuren durch pflanzliche Öle

In der heutigen Zeit wird Pflanzenöl so häufig verwendet wie noch niemals zuvor. Doch beim Einsatz von Pflanzenöl sollte man nicht nur auf die Qualität des Öls achten. Auch die Menge an enthaltenen Omega 6 Fettsäuren ist ein wichtiger gesundheitlicher Faktor, der berücksichtigt werden sollte. Die Omega 6 Fettsäuren sind sogenannte mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche im menschlichen Körper eigentlich wichtige Effekte haben. Durch den stetig ansteigenden Konsum von Pflanzenölen, verschiebt sich aber das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 Fettsäuren in unserer Ernährung in einen kritischen Bereich. Und das ist auf keinen Fall positiv zu beurteilen. Nimmt man nämlich verhältnismäßig zu viele Omega 6 Fettsäuren auf, dann erhöht sich auch die Entzündungsneigung in unserem Körper. Insgesamt gesehen führt das laut dieser Studie dann zu einem erhöhten Risiko für Krankheiten wie Autoimmunkrankheiten, Herz Kreislauf Erkrankungen und sogar Krebs! Achte deshalb darauf, dass du es mit dem Konsum von Pflanzenölen, die reich an Omega 6 Fettsäuren sind, nicht übertreibst. Sehr gute pflanzliche Fettquellen, die nicht viel Omega 6 Fettsäuren enthalten, sind zum Beispiel Olivenöl, Macadamianussöl, Avocados oder auch Mandelmus!

Fettarme Milchprodukte, bei denen das Fett durch Zucker ersetzt wird

Fettarme Milchprodukte sind im Grunde genommen nichts Schlechtes. Viele Studien zeigen sogar, dass sie besser sind als ihre fettreichen Varianten. Eher abzuraten ist aber von fettarmen Milchprodukten, bei denen zwar der Fettanteil reduziert wird, im gleichen Zuge aber einfach Zucker stattdessen verwendet wird. Oft werden solche Produkte dann auch noch mit dem Wort "Diät" oder sonstigem Blödsinn versehen. Gesundheitlich gesehen sind diese Produkte allerdings auf keinen Fall besser zu beurteilen. Denn durch die Reduktion des Fettanteils gehen auch Mikronährstoffe (fettlösliche Vitamine) verloren. Das wäre ja grundsätzlich gar nicht so schlimm, denn man nimmt ja dann auch weniger Kalorien zu sich und hat somit mehr Kalorien übrig, mit denen man die verloren gegangenen Mikronährstoffe aufnehmen könnte. Wird aber Zucker stattdessen hinzugefügt, dann kommen leere Kalorien hinzu. Denn Zucker enthält genau gar keine Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralien). Wenn man also logisch nachdenkt, dann ist das einfach nur ein Fail, wie man heutzutage im Internet so schön sagt!

Auf die Balance kommt es an!

Natürlich macht es nicht wirklich viel aus, wenn jemand großteils gesund und naturbelassen isst und sich dann mal ein Croissant oder etwas Anderes gönnt. Auf dem täglichen Speiseplan sollten aber all' die genannten Lebensmittel nicht in größeren Mengen vorkommen. Denn das kann sich über lange Zeit gesehen gesundheitlich definitiv negativ auswirken.
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